Süßebach: Zoff um Tempo 70

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Die Gemeinde sieht die gewählte kleine Zone als "Provokation". Nun soll sie im Einvernehmen mit dem Oelsnitzer OB wachsen.

Eichigt/Süßebach.

Auch nach Aufstellung von Tempo 70-Schildern auf der Staatsstraße zwischen Süßebach und Eichigt kommt das Thema nicht zur Ruhe, aktuell ist nur ein kleiner Bereich der Straße mit dem Tempolimit ausgewiesen. Er beginnt aus Richtung Eichigt vor dem Abzweig Ebersbach und wird sofort nach der Kreuzung wieder aufgehoben. "Man kann nicht einmal etwas machen, von dem wir uns nicht provoziert fühlen", schimpfte Bürgermeister Christoph Stölzel (parteilos) auf die Untere Verkehrsbehörde im Rathaus Oelsnitz. "Der Bereich muss größer werden. So, wie die Schilder jetzt stehen, füllt uns das die Augen nicht", erklärte Stölzel in öffentlicher Gemeinderatssitzung. Nach einem Gespräch mit dem Oelsnitzer OB Mario Horn (CDU) tags darauf zeigte sich Stölzel milder gestimmt. "Es wurde Einvernehmen erzielt, dass es nicht bei dem Bereich bleibt, sondern wir den Bereich der Bushaltestelle und die Einfahrt des Hofguts Eichigt einbeziehen. Darum wollen wir bei der Landesdirektion bitten", so Stölzel auf "Freie Presse"-Anfrage. Die Stadt Oelsnitz ließ eine "Freie Presse"-Anfrage vom 26. Januar zum Thema bisher unbeantwortet.

Aktuell gelten auf den wenigen hundert Metern der Staatsstraße vier verschiedene zulässige Höchstgeschwindigkeiten: Generell 100, im Bereich der Kreuzung 70 km/h. In Süßebach selbst sind es im Bereich mit Fußweg 50, am Abschnitt ohne Gehsteig 30. Letzteres ist dem hohen Verkehrsaufkommen in der Zeit der B 92-Umleitung geschuldet.

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