Telekom widerspricht Triebels Bürgermeisterin

Triebel.

Die Deutsche Telekom hat Aussagen der Triebeler Bürgermeisterin Ilona Groß (parteilos) widersprochen, die in öffentlicher Ratssitzung vor gut 50 Zuhörern vor allem die Informationspolitik des Konzerns zum Breitbandausbau in der Gemeinde kritisiert hatte. Laut Telekom wurde die Gemeinde bereits am 17. September informiert, "dass bis Ende September die gesamten Tiefbauarbeiten im sogenannten Längsausbau abgeschlossen werden und anschließend mit den restlichen Umschaltungen begonnen wird. Das Tiefbauziel wurde erreicht", hieß es von der Telekom.

Von den 13 Ausbaugebieten im Bereich der Vorwahl 037434 bleiben nach Umschaltung der Orte Wiedersberg und Bobenneukirchen (Ende am 28. Oktober geplant) noch die Orte Sachsgrün und Triebel. Die Gemeinde Triebel wurde laut Telekom am 15. Oktober informiert, dass für diese Orte Kapazitäten eingeplant sind und die Umschaltungen in den nächsten Tagen parallel beginnen. In einer "Freie Presse" vorliegenden Erklärung bedauert die Telekom "dass diese Informationen den Bürgern der Gemeinde nicht umfänglich präsentiert wurden". Auch hätte sich die Bauleitung "über eine offizielle Einladung der Gemeinde zur öffentlichen Ratssitzung gefreut".

Nach Darstellung der Telekom wird der Breitbandausbau in Triebel dieses Jahr abgeschlossen. Der Konzern verweist auf das Problem des Ortsnetzes - das in den 1990-er Jahren verlegte Kabel ist nicht breitbandfähig. "Wir benötigen derzeit einen Zeitraum von etwa sechs Wochen, um nach erfolgter Umschaltung vor Ort die Verfügbarkeit von Breitband tatsächlich auch bereitzustellen", so die Telekom. (hagr)

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