Telekom will Bürgern Verträge kündigen

Breitband-Ausbau nicht fertig, nun Ärger: Kita und Diakonieverein Triebel betroffen

Triebel.

Der Gemeinderat Triebel hat den Kanal voll mit der Deutschen Telekom. Nicht genug mit fehlenden Auskünften zum Breitbandausbau - nun neuer Ärger: Im Bereich des Ortsnetzes 037434 haben Bürger der Gemeinden Triebel und Bösenbrunn Schreiben der Telekom bekommen, wonach ihnen der Telefonvertrag gekündigt wird - mit dem Hinweis, dass mit dem Breitbandausbau neue Verträge anstehen. Nur: Die Verträge/Angebote können nach "Freie Presse"-Informationen noch nicht vorgenommen werden, da der Breitbandausbau längst nicht fertig ist. Triebels Bürgermeisterin Ilona Groß (parteilos) ist mit dem Kündigungsschreiben für die örtliche Kita in den nächsten T-Punkt marschiert und hat in halbstündiger Debatte erreicht, dass die Kündigung nichtig ist. Eine Kündigung erreichte auch den Verein für Gemeindediakonie Triebel. "Die ambulante Pflege darf in keiner Weise gefährdet werden", sagt Geschäftsführer Henning Schönekerl. Die Telekom äußerte sich auf Anfrage bisher nicht. (hagr)

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