Tierische Räuber dezimieren Züchterschau

190 Tiere zur Lokalschau am Wochenende in Bad Brambach gezeigt

Bad Brambach.

Normalerweise sind es einige mehr Käfige, in denen Kaninchen sitzen, Tauben gurren und Geflügel gackert. Dass es zum Abschluss dieses Zuchtjahres weniger Tiere waren, hatte einen Grund: Räuber aus der Luft und aus dem Wald plünderten zum Teil arg die Hühnerbestände und machten den Züchtern zu schaffen. Ausstellungsleiter Jürgen Regner kann ein Lied davon singen: "Sie kommen sogar am helllichten Tag, wenn man auf Arbeit ist. Wenn die Räuber erst einmal spitz gekriegt haben, wo fette Beute zu holen ist, dann schauen sie immer wieder vorbei. Dagegen kann man kaum etwas machen. Deshalb konnten wir in diesem Jahr auch keinen Vereinsmeister beim Großgeflügel ermitteln." Bleibt also nur die Hoffnung: Nach der Lokalschau ist vor der Lokalschau.

Dass die Bad Brambacher dennoch und nicht zuletzt dank der Unterstützung befreundeter Züchter aus Bad Elster eine qualitativ hochwertige Schau vor allem mit Kaninchen auf die Beine stellen konnten, ließ sich an der Vielzahl der von den Preisrichtern vergebenen "Vorzüglich"-Prädikate bemessen. Das untermauerte auch den zweiten Platz, den die Bad Brambacher in der Vereinswertung vor zwei Wochen bei der Kreisschau in der Oelsnitzer Vogtlandsporthalle erreichten.

Vereinsmeister Zwerghühner: Klaus Adler (Zwerg-Amrocks gestreift). Tauben: Alfred Kohl (Altenburger Trommeltauben erbsgelb). Kaninchen: Jürgen Regner (Lohkaninchen schwarz). Beste Häsin: Matthias Schurgott (Zwergwidder wildfarben). Die Preisrichter vergaben insgesamt 21 Mal das Prädikat "Vorzüglich".

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...