Triebel prüft, ob das Löschwasser reicht

Der Brandschutz beschäftigt die Landgemeinde. Derzeit geht es um ein Wort, das kaum einer unfallfrei aussprechen kann.

Triebel.

Triebels Bürgermeisterin Ilona Groß (parteilos) hätte einen Preis für denjenigen ausloben sollen, dem das Wort Zielerreichungsgradanalyse ohne Stolpern über die Lippen kommt. Der Begriff steht für eine Prüfung. Es geht darum, ob die Wehren der Gemeinde genug Ressourcen haben, Einsätze in einer bestimmten Zeit abzudecken. Zweites Ziel: Feststellen, ob das Löschwasser bis zum entferntesten Wohnhaus reicht. Die Analyse soll für 15.000 Euro die Wilsdruffer Firma LV-Ausschreibungen.de vornehmen.

Für die Analyse hat die Gemeinde 9750 Euro Förderung im Landratsamt beantragt, das übrige Geld will sie aus ihren Rücklagen zahlen. Die Prüfung ist Voraussetzung für den Brandschutzbedarfsplan der Gemeinde, ohne diesen wiederum es keine Fördermittel für Anschaffungen für die Wehren gibt, sagte der Triebeler Wehrleiter Ingo Pfretzschner. Die Gemeinde plant bis 2023 umfangreiche Investitionen ins Feuerwehrwesen. Dazu gehören in diesem Jahr ein Gerätewagen Logistik für die Wehr Triebel für 212.000 Euro und ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser für die Freiwillige Feuerwehr Wiedersberg (150.000 Euro). Für 2021 ist eine Löschwasserentnahmestelle in Triebel (50.000 Euro) vorgesehen, 2022 der Erwerb eines neuen Löschfahrzeugs für die Triebeler Wehr für 300.000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr Sachsgrün soll 2023 mit neuem Atemschutz für 20.000 Euro zum Zuge kommen.


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