Triebel will 1,3 Millionen Euro bis 2023 investieren

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Fragezeichen bei der Förderung von drei Großprojekten - Schwerpunkt bei Ausgaben soll im kommenden Jahr sein

Triebel.

Dieses Jahr hält sich Triebel bei Investitionen noch zurück, in den kommenden zwei Jahren will die Gemeinde in die Vollen gehen. Das sieht die Maßnahmenübersicht für die nächsten Jahre vor, die zum kürzlich vorgestellten Haushalt gehört. Insgesamt summieren sich die Investitionen in diesem und den kommenden beiden Jahren in der Kommune auf 1,3 Millionen Euro.

Ob die Projekte wie geplant kommen, ist derzeit aber unklar. Die Fragezeichen stehen sowohl hinter der Sanierung des Bürgerhauses Sachsgrün (Kostenschätzung 216.000 Euro) als auch beim Teichumbau Bösenbrunner Straße (geschätzt 70.000 Euro), die jeweils für 2022 im Plan stehen. Gleiches gilt für eine Turnhalle in Triebel, die mit geschätzt 300.000 Euro im Jahr 2023 aufgenommen wurde. Für die drei Vorhaben kalkuliert Triebel mit Fördersätzen zwischen 52 und 85 Prozent. Ob das Geld kommt und auch in dieser Höhe, ist völlig offen. Ohne Fördermittel werde die Kommune nicht in der Lage sein, diese Maßnahmen zu finanzieren, erklärt die Gemeindeverwaltung. Ein größeres Projekt soll komplett aus Eigenmitteln bezahlt werden: die Brücke Bösenbrunner Straße in Triebel, die mit 130.000 Euro im nächsten Jahr im Investitionsplan steht. Die weiteren größeren Investitionsvorhaben betreffen, mit Fördermitteln und Schlüsselzuweisungen untersetzt, die Feuerwehren. Im laufenden Jahr ist es neues Feuerwehrauto für Wiedersberg, 2022 das Löschfahrzeug für die Ortswehr in Triebel, 2022 soll Atemschutzausrüstung der Sachsgrüner Kameraden mit 20.000 Euro bedacht werden. Rund 100.000 Euro plant die Gemeinde 2021 bis 2023 für Instandhaltungen ein. Sie betreffen die kommunalen Straßen und Gewässer sowie den Breitbandausbau bisheriger "weißer Flecken". Aus jetziger Sicht nur im laufenden Jahr übersteigt die Instandhaltung mit 290.000 Euro die Investitionen (248.000 Euro) in Triebel deutlich.

Im Entwurf des Haushalt 2021 konnten laut Kay Wasilewski, in der Kämmerei in Oelsnitz für die Finanzen der Landgemeinden in der Verwaltungsgemeinschaft zuständig, alle Wünsche der Gemeinde Triebel aufgenommen werden. Beschlossen werden soll der Haushalt voraussichtlich am 25. März. (hagr)

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.