Turm für Kampfrichter: Mehr Geld vom Freistaat

Vogtlandschanzen: Förderung von 20 auf 50 Prozent erhöht

Klingenthal.

Einen Förderbescheid zum Neubau des Trainer- und Kampfrichterturms an den Vogtlandschanzen hat der Vorsitzende des Zweckverbands der Vogtland-Arena, Klingenthals Oberbürgermeister Thomas Hennig (CDU), am Donnerstag in Dresden erhalten.

Wie der Landtagsabgeordnete Sören Voigt (CDU) informiert, kann der Zweckverband mit einem einmalig erhöhten Fördersatz von 50 Prozent, bei einem Höchstbetrag von 110.000 Euro, rechnen. Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben werden mit 220.000 Euro prognostiziert. Im September hatte sich Hennig dazu als Vorsitzender des Zweckverbandes an Innenminister Roland Wöller gewandt. Voigt warb in einem persönlichen Gespräch mit dem Minister für eine entsprechende Förderung, auch mit Blick auf den noch jungen Zweckverband. "Die besondere Unterstützung des Freistaates für dieses Projekt ist ein großartiges Zeichen an Klingenthal, das Vogtland und den Sport im ländlichen Raum", so Voigt.

Klingenthal ist Bundesstützpunkt des Deutschen Skiverbandes. "Aus diesem Grund unterstützt der Bund gerne finanziell mit einer Förderung von 30 Prozent. Durch den Neubau eines Trainer- und Kampfrichterturms kann die Nachwuchsförderung im Skispringen an den Vogtlandschanzen weiter gestärkt werden", so die CDU-Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas.

Für Oberbürgermeister Thomas Hennig ist die Erhöhung des Fördersatzes für den Neubau des Trainer- und Kampfrichterturmes an den Vogtlandschanzen ein wichtiger Bestandteil der Sicherung und Entwicklung des Nachwuchsleistungssports in Klingenthal. "Hier werden die Grundlagen für künftige Leistungsträger und Erfolgsgaranten im Nordischen Skisport gelegt. Voraussetzung dafür sind optimale und moderne Trainingsbedingungen", sagt er. Hennig dankt dem Bund für die Grundförderung von 30 Prozent sowie dem Freistaat Sachsen, der die Grundförderung um 20 Prozent auf 50 Prozent aufgestockt hat". (fp)

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