Wasser macht schon wieder Ärger

Markneukirchen: Sanierte Brücke an B 283 überflutet

Markneukirchen.

Schöne Bescherung an der gerade sanierten B 283 im Bereich der Umgehungsstraße in Markneukirchen: Vier Tage nach Abschluss der Bauarbeiten stand die mit neuer Asphaltdecke versehene Brücke in Höhe des Gymnasiums "randvoll mit Wasser", wie Anwohner mit Fotos belegen. Wasser sei in Privatgrundstücke gelaufen - ein Zustand, der bei jedem größeren Regenguss auftrete und sich in mehr als einem halben Jahrhundert nicht geändert habe, so Anwohner.

Was sagt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr zu den aufgetretenen Problemen? "Wir kennen das Thema vom Baubetrieb, der diesen Zustand auch dokumentiert und uns kurz nach dem Ereignis bereits davon in Kenntnis gesetzt hat. Die Einläufe der Straßenentwässerung waren verstopft durch vom Hang angespültes Material. Daher konnte das Regenwasser nicht mehr ausreichend schnell abfließen", sagte auf Anfrage Isabel Siebert, Pressesprecherin der Behörde mit Sitz in Dresden. "Wir sind gerade an der Ursachenklärung und müssen uns dazu noch mit der zuständigen Straßenmeisterei austauschen", so Siebert.

Dass die in einer Senke der Pestalozzistraße/B 283 gelegene Brücke "anfällig" für Überflutungen ist, davon weiß Markneukirchens Bürgermeister Andreas Rubner (parteilos). Neue Reklamationen nach Ende der ein Vierteljahr dauernden Bauarbeiten haben das Rathaus indes nicht erreicht, sagte er. Und: Wenn Wasser von der Straße in Grundstücke fließe, dann kaum als Wasserfall. Es tropfe allenfalls durch. (hagr)

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