Wernitzgrüns Wunsch wird nach Jahren wahr

Hälfte rum an der Landwüster Straße: Der erste Teil ist grundhaft saniert, der Bau des zweiten Teils für nächstes Jahr gesichert.

Wernitzgrün.

Ganz tief graben muss, wer wissen will, wie lange es in Wernitzgrün schon um den Bau der Landwüster Straße geht. Ein Teil der Wahrheit: Von Mitte August bis Mitte Dezember wurde der erste Abschnitt ab Zollstraße grundhaft ausgebaut. Der zweite Teil: Bereits 2011 hatte das Falkensteiner Büro Fugmann und Fugmann von der damaligen Gemeinde Erlbach den Auftrag für erste Planungen erhalten - und sollte erst bezahlt werden, wenn weitere Leistungsphasen an der Straße vergeben werden. Dazu kam es wegen fehlender Fördermittel und ungeklärter Abwasserfrage nie.

Jetzt passte alles, konnte der Bau mit Kosten von etwa 500.000 Euro brutto umgesetzt werden: Die Stadt Markneukirchen als Bauherr hatte ihren Eigenanteil in petto, dank der Instrumentenbaufirma C.A. Götz jr. als Anlieger gab es Förderung aus dem Topf Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur, Versorger wie Abwasserzweckverband und Mitnetz zogen gut mit - ebenso die Anwohner, die auch schon mal die Bauarbeiter versorgten. Auf 295 Meter Strecke wurde die Straße grundhaft gebaut, in gleicher Länge ein neuer Regenwasserkanal gebaut. Neue Straßenlampen kommen noch. Für den zweiten Bauabschnitt 2020 steht die Finanzierung - aus Stadthaushalt und einem anderen Fördertopf. "Wir haben von der ländlichen Neuordnung grünes Licht erhalten", freut sich Bürgermeister Andreas Rubner (parteilos). Ist 2020 auch die zweite Halbzeit geschafft, soll es ein Straßenfest geben, wünscht sich Ortsvorsteher Roberto Grimm.

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