Windsegel für Schanze kostet über zwei Millionen

Anlage verteuert sich - Dezember-Weltcup noch einmal mit mobilem Segel

Klingenthal.

Den Bau eines sogenannten stationären Windsegels für die Großschanze in der Klingenthaler Vogtland-Arena hat sich verteuert. Das ursprünglich auf 1,8 Millionen Euro veranschlagte Projekt liegt nunmehr bei rund 2,05 Millionen Euro. Darüber wurde am Mittwoch zur Sitzung des Zweckverbandes Vogtland-Arena informiert.

Klingenthals Oberbürgermeister Thomas Hennig (CDU), der auch Verbandsvorsitzender ist, sprach von Mehrkosten in Höhe von rund 343.000 Euro. Allerdings wurden nach seinen Worten auch die Fördermittel um 282.000 Euro erhöht. "Wir setzen bei dem Vorhaben auf Transparenz und hoffen, dass dieser Kostenrahmen nun ausreicht", machte Hennig deutlich.


Den Auftrag zum Bau des Windsegels hat der Zweckverband Vogtland-Arena an die Bietergemeinschaft VSTR Rodewisch/Alpina GmbH vergeben. Auf die Ausschreibung war nur ein einziges Angebot eingegangen. Nach den Worten von Christoph Flämig, in dessen Händen die Planungsarbeit liegt, ist das Ziel, in diesem Jahr die Fundamente für die Masten fertigzustellen. Die übrigen Arbeiten sollen 2020 erfolgen.

Bei einem Gespräch mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) im März in Plauen hatte man damit geliebäugelt, dass das Windsegel bereits zum Finale des Sommer Grand Prix am 5. Oktober fertig sei. Im Vorjahr hatte das erstmals gemeinsam geplante Grand-Prix-Finale von Frauen und Männern windbedingt abgesagt werden müssen.

Für den Skisprung-Weltcup im Dezember, bei dem ein Windsegel für mehr Sicherheit der Springer vorgeschrieben ist, wird laut Oberbürgermeister Hennig noch einmal eine mobile Anlage genutzt.

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