Wo in Klingenthal der Schuh drückt

Der 19. Bürgerstammtisch in Klingenthal war der erste nach der Wiederwahl von Thomas Hennig als Stadtoberhaupt. Eine Menge kam zur Sprache.

Klingenthal.

Knapp 20 Einwohner waren am Freitagabend der Einladung zum Oberbürgermeister Thomas Hennig (CDU) zum vierteljährlichen Stammtisch im Rathaus gefolgt. In knapp eine Stunde waren die Probleme abgearbeitet. "Freie Presse" fasst zusammen, was die Klingenthaler bewegt.

Öffentlicher Personennahverkehr: Mit dem seit Oktober gültigen Fahrplan fährt kein Bus mehr parallel zur Vogtlandbahn nach Schöneck. Den Stadtverkehr gibt es in der ursprünglichen Form nicht mehr. Wer vom Neubaugebiet zu den Märkten an der Markneukirchner Straße will, muss an der Schnittstelle Bus/Bahn umsteigen. Laut Thomas Hennig will der ÖPNV in etwa sechs Monaten eine Zwischenbilanz ziehen. Sehr ruhig geworden ist es um den mehrfach diskutierten zusätzlichen Haltepunkt der Bahn im Bereich der Märkte an der Markneukirchner Straße. Damit sollten vor allem mehr tschechische Kunden angelockt und grenzüberschreitende Bahnverbindung besser ausgelastet werden.

Bushaltestelle: Die Haltestelle auf der Auerbacher Straße (B 283) am ehemaligen Nordbahnhof der Straßenbahn entwickelt sich zu einem Verkehrshindernis, da der Bus dort in einer Kurve auf der Fahrbahn halten muss. Hier gab es die Anregung zur Verlegung der Haltestelle.

Kurtaxe: Den entsprechenden Beschluss des Stadtrates vorausgesetzt, wird die Kurtaxe zum 1. Juli von derzeit 50 Cent pro Tag auf 1,50 Euro steigen. Die Mehreinnahmen sind für den Ausbau der touristischen Infrastruktur gedacht.

Campingplatz: Die Anlage im Dürrenbachtal soll weiter in Richtung Freibad verlegt und aufgewertet werden. Camping sei im Trend, Klingenthal wolle davon mit profitieren, so Hennig: "Aber mit dem derzeitigen Angebot ist kein Staat zu machen".

Haisermann-Villa: Auf dem einstmals imposante Gebäude der früheren Firma Hess an der Auerbacher Straße liegt nach den Informationen von Andreas Günnel vom Bauamt eine Grundschuld von 300.000 Euro. Ursprünglich sollten dort Eigentumswohnungen entstehen. "Dort ziehen wir uns als Stadt nichts über den Hals", machte Günnel deutlich.

Königsplatz: Das alte Gebäude an der Einmündung der Kirchstraße in die Falkensteiner Straße gehört nun der Stadt und soll abgerissen werden. Im Zuge des Ausbaus des Königsplatzes und dem dazu erfolgten Abriss vom sogenannten "Scharfen Eck" war noch der Giebel erneuert worden.

Skihang Mühlleithen: Die fehlende Sicherheit am Ski- und Rodelhang zur B 283 ist weiter Thema. Für die kommende Saison soll laut Hennig eine Lösung mit dem VSC Klingenthal als Betreiber eine dauerhafte Lösung gefunden werden.


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