Wohnen: Stadt will zweigleisig fahren

Markneukirchen.

Die Stadt Markneukirchen setzt beim Thema Wohnen auf eine Doppelstrategie. Zum einen sind alle Bauplätze verkauft und der Bedarf für neue vorhanden, erklärte Bürgermeister Andreas Rubner (parteilos) am Dienstagabend bei einer mit gut 40 Bürgern ordentlich besuchten Einwohnerversammlung. "Ich werde immer wieder auf Bauplätze angesprochen. Vielleicht gelingt es uns, zehn Bauplätze in günstiger Lage zu schaffen. Noch ist aber nichts spruchreif", so der Rathauschef. Rubner verhehlte nicht, dass beim Thema Wohnen zwei Herzen in seiner Brust schlagen. "Die Innenstadt darf auch nicht leer werden. Mir schwebt da ein Städtebauprogramm vor. Es würde bessere Möglichkeiten auch für Private bieten, zu investieren. So ließe sich vielleicht manche Brache aufhübschen oder durch einen Neubau ersetzen", meinte das Stadtoberhaupt. Als wichtiges Werkzeug zur Ortsentwicklung sieht Rubner den in den nächsten Jahren entstehenden Flächennutzungsplan, der zum Beispiel festlegt, wo es Wohnflächen geben soll und wo nicht. Für die Arbeit am Plan setzt Rubner nach seinen Worten ausdrücklich auf die Mitarbeit der Einwohner. "Wir wollen erfahrene Bürger einladen, die uns beratend zur Seite stehen." (hagr)

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