Zwei weitere Tafeln für Rundgang zum Jubiläum

Touristisches Angebot zu "100 Jahre Stadtrecht" 2019 in Klingenthal

Klingenthal.

Mit Blick auf das im kommenden Jahr in Klingenthal anstehende Jubiläum "100 Jahre Stadtrecht" sind zwei weitere Informationstafeln mit historischen Angaben fertig und sollen in Kürze aufgestellt werden. Das sagte Manfred Gäbler vom Museumsverein auf nachfrage von "Freie Presse". Es handelt sich um Tafeln zum Standort Rathaus/Rundkirche "Zum Friedefürsten" und zur Geschichte der Mundharmonikafertigung in Klingenthal und der dafür bedeutsamen Familie Glier. In Arbeit ist eine weitere Tafel. Aufgestellt werden solle diese am einstigen Standort des Klingenthaler Hammerwerks in der Talstraße. Dort ist heute der Standort des Autohauses Klingenthal.

Die Idee für solche Tafeln hatte laut Gäbler ursprünglich der Museumsverein. Klingenthal steht, was die Stadtgeschichte betrifft, vor einem großes Problem. Von der interessanten Vergangenheit im Bereich Sport, Musik und Kultur sieht der Besucher auf den ersten Blick nicht viel. Markante Bauten sind rar. Es bedarf Hinweistafeln, um Besuchern die Geschichte einst bedeutsamer Gebäude und Plätze zu vermitteln.

Im August 2004 konnte auf dem Gelände in Unterklingenthal, auf dem einst der Förderturm vom Erhard-August-Schacht stand, eine Informationstafel zur Graslitz-Klingenthaler-Kupferbergbaugesellschaft aufgestellt werden. Im November 2012 folgte im Stadtteil Brunndöbra eine weitere für den damals abgerissenen Gasthof zum grünen Baum.

Das Thema der Informations- tafeln war 2016 durch den Verein "Pro Klingenthal - meine Stadt" mit Blick auf das Stadtrecht-Jubiläum 2019 aufgegriffen worden. Anke Färber und Gudrun Stephan hatten die Anregung im Ortschaftsrat eingebracht. Dieser bildete mit dem Museumsverein und sachkundigen Bürgern eine Arbeitsgruppe, in mehreren Beratungen wurden für das Stadtzentrum Vorschläge für Spaziergänge und kleine Wanderungen zur Stadtgeschichte entwickelt, die in anderthalb bis zwei Stunden zu bewältigen wären und auch für den heimatkundlichen Schulunterricht genutzt werden könnten, wie Ortsvorsteher Thomas Ungethüm (CDU) erläuterte.

Die ersten aus dieser Initiative entstanden Tafeln waren im November vergangenen Jahres am einstigen Standort des Alten Schlosses und auf dem Platz des 2011 ab- gerissenen Bahnhofsgebäudes aufgestellt worden.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...