Andreas Lonitz, amtierender Amtsarzt der Kreisgesundheitsbehörde (links), und Landrat Rolf Keil (CDU) beim Pressegespräch im Landratsamt des Vogtlandkreises.
Andreas Lonitz, amtierender Amtsarzt der Kreisgesundheitsbehörde (links), und Landrat Rolf Keil (CDU) beim Pressegespräch im Landratsamt des Vogtlandkreises. Bild: Ellen Liebner
Plauen
18 Vogtländer unter Corona-Verdacht

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Plauen.

Neben den bisher zwei nachgewiesenen Corona-Erkrankungsfällen im Vogtlandkreis gibt es derzeit 18 Personen mit einem begründeten Infektionsverdacht aufgrund sowohl von Krankheitssymptomen als auch vorherigem Aufenthalt in einem Risikogebiet. Darüber hinaus befinden sich 44 Personen vorsorglich in häuslicher Quarantäne, die frei von Symptomen sind und deshalb nicht automatisch auf das Virus getestet werden. Diese Zahlen nannte Andreas Lonitz, amtierender Amtsarzt der Kreisgesundheitsbehörde, am Dienstagmittag in einem Pressegespräch. Am Nachmittag werde der Infektionsschutzkrisenstab im Landratsamt tagen. Ihm gehören neben Mitarbeitern der Behörde Vertreter der Akutkrankenhäuser im Vogtland an. Vize-Landrat Uwe Drechsel zufolge geht es in der Beratung unter anderem um den Aufbau einer Corona-Portalpraxis, in der begründete Verdachtsfälle gut isoliert getestet werden können. Chemnitz, Zwickau und Hof haben solche Kapazitäten für ihre Einwohner bereits geschaffen. Dort sind bisher allerdings auch bereits mehr Personen als im Vogtland positiv auf getestet worden. Zugleich sollen Szenarien für den Fall beraten und festgelegt werden, dass sich auch im Vogtland Corona-Infektionen zunehmend ausbreiten. Der Vogtlandkreis sei in der Lage, bei Bedarf auch Kapazitäten des Katastrophenschutzes zu aktivieren. (us)

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