4,9 Millionen Euro fließen in Plauens Projekte

Staatssekretär übergibt Förderbescheide - Lob für Sárközys Fachleute

Plauen.

Sozusagen als verspäteter Nikolaus kam Innenstaatssekretär Günther Schneider (CDU/Foto) gestern nach Plauen. Im kleinen Ratssaal überreichte er drei Fördermittelbescheide in einem Gesamtumfang von rund 4,9 Millionen Euro. Das Geld fließt hauptsächlich in die denkmalgerechte Sanierung des Rathauses sowie ins Weisbachsche Haus, in dem das Textilzentrum Plauener Spitze entstehen soll. Für beides zusammen hatte Schneider einen Bescheid über 4,2 Millionen Euro dabei.

Weitere 460.000 Euro dienen im Rahmen des Programms "Soziale Stadt" dem Umbau der Tischerstraße zur Spielstraße und der Aufwertung im Quartier "mittlere Bahnhofstraße". Mit 238.000 Euro unterstützt Dresden die in Plauen entstehende "Grüne Klammer". Das Geld dient dem Abbruch maroder Gebäude und schafft Platz für Grünflächenachsen mit Fokus auf Stadtpark, Zentrum und Elsteraue.

"Die Kraft muss man erstmal haben", lobte Schneider die Stadt, da sie die nötigen Eigenmittel stemmt. Er versprach Hilfe bei wichtigen Vorhaben. Bürokratische Hemmnisse wolle er im engen Kontakt lösen.

Bemerkenswert: Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP), Baubürgermeister Levente Sárközy und der Landtagsabgeordnete Frank Heidan (CDU) machten die Bühne frei für Sárközys Fachleute, denn deren Engagement sei der Fördersegen wesentlich zu verdanken. "Alle sind mit dem Herzen dabei", sagte Birgit Winkler, Fachgebietsleiterin Stadtplanung. Niemand von ihren Kollegen mache Dienst nach Vorschrift. Birgit Winkler, Falk Forster und Markus Löffler stellten dem Staatssekretär die Einzelvorhaben vor.

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