Alles klar für Clara-Wieck-Tage

Eine Gedenkplakette an der Johanniskirche erinnert seit Freitag an Clara Wiecks (1819-1896) Zeit in Plauen. Die vor 200 Jahren geborene Klavier-Virtuosin und spätere Ehefrau Robert Schumanns lebte eine Zeitlang mit ihrer Mutter im Kantorat gegenüber der Johanniskirche in der ehemaligen Kirchgasse 2. Ihr Großvater wirkte dort als Kantor. Gemeinsam enthüllten Thomas Synofzik, Leiter des Robert-Schumann-Hauses Zwickau, Bürgermeister Steffen Zenner (CDU) und Museumspädagoge Uwe Fischer (im Foto) die Tafel. Die Enthüllung war zugleich Startschuss der Clara-Wieck-Tage "Alles Clara" in Plauen. Uwe Fischer hat bis 22. September Konzerte, eine Lesung und Schulveranstaltungen auf den Spuren Clara Wiecks organisiert, deren Namen heute das Vogtlandkonservatorium trägt. In einem Symposium erfahren Zuhörer heute, 9.30 bis 15 Uhr, in 45-minütigen Vorträgen im Museum mehr über das Umfeld Claras im Vogtland. Höhepunkt wird ein Lauschkonzert am Samstag, 21. September, 19.30 Uhr, im Museum. Dann erklingt das Hammerklavier, auf dem Clara Wieck als Kind spielte. (em)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...