Als Musiker noch im Anzug rockten

Plauener Nachkriegsgeschichten ist ein Buchautor auf der Spur, der sich in der Region bereits einen Namen gemacht hat. Für sein neues Werk bittet er um Mithilfe von Lesern der "Freien Presse".

Plauen.

Der Buchautor Gero Fehlhauer arbeitet an einer Fortsetzung seines Bildband-Buches über Plauen. Im vergangenen Jahr hatte er ein 128 Seiten umfassendes Buch mit 160 Abbildungen über die Stadt in den Jahren 1900 bis 1945 herausgebracht. Es handelte sich zum großen Teil um bis dahin unveröffentlichte Bilder aus der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts. In einer Fortsetzung soll es nun um die Plauener Nachkriegsgeschichte gehen.

Sicher ist, dass der Autor damit einen Nerv vieler Leser der "Freien Presse" treffen wird. Die hatten sich jüngst erst lebhaft an dem Aufruf beteiligt, Geschichten und Anekdoten aus der Zeit zu erzählen, als es im Theumaer Gasthof "Zum Anker" wöchentlich zum Schwof ging. Ein Leser regte in dem Zusammenhang sogar an, eine Serie über ehemalige Musikgruppen aus dem Vogtland aufzulegen, die damals über Land tourten und oft auch über die Region hinaus bekannt waren.


Einer der Formationen von damals ist auch Fehlhauer auf der Spur. Insbesondere interessieren den Autor Informationen zu der Gruppe "Fernandos" aus Plauen: "Wann gab es die Gruppe, wie lauteten die Namen der Bandmitglieder, lebt noch jemand von ihnen?" möchte Fehlhauer gern in Erfahrung bringen und bittet um Hinweise.

Der Reichenbacher Buchautor veröffentlicht im Sutton-Verlag, der auf populärwissenschaftliche Regionalliteratur spezialisiert ist. Dort erschienen sind von ihm bereits die Bildbände "Reichenbach im Vogtland", "110 Jahre Bahnbetriebswerk Reichenbach" und "Reichenbach im Vogtland. Bilder aus der DDR". Der gelernte Mediengestalter widmet sich in seiner Freizeit der Historie seiner vogtländischen Heimat. Fehlhauer ist Jahrgang 1967 und gilt als Kenner der Geschichte des Vogtlands. Freischaffend arbeitet er als Maler und Schriftsteller.

Der im Vorjahr veröffentlichte Band "Plauen in historischen Bildern" verdeutlichte den rasanten Aufschwung der Stadt in der Gründerzeit, als aus Manufakturen Textilfabriken wurden. Mithilfe der Fotografien ließ sich ein historischer Stadtbummel machen. Die Arbeitswelt der Textilarbeiter wurde ebenso abgebildet wie das Leben rund um den Markt. Theater, Kaffeehaus Trömel, der Bahnhof, die Elsterbrücke, Neustadtplatz sowie Fotos von Fußball-, Turn- und Schützenvereinen gehörten zum Inhalt. (mit pa)

Hinweise erbittet der Autor aufgrund seiner derzeitigen Schichtarbeit unter dem Stichwort "Fernandos" möglichst umgehend direkt an die Lokalredaktion der "Freien Presse", Postplatz 7 in 08523 Plauen, Telefon 03741 408-15141. E-Mails an red.plauen@freiepresse.de.

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