Ausgelassene Stimmung bei Brunnenfest

Drei Tage feierten die Elsterberger. Einer der Höhepunkte war am Sonntag der 4. Elsterberger Stadtlauf. Rund 250 Teilnehmer - so viele wie noch nie - gingen an den Start.

Elsterberg.

Als Gewerbevereins-Chef Sven Haller am Sonntagabend zum Brunnenfest auf dem Marktplatz den Hauptpreis der Tombola zog, brandete viel Beifall auf. Viele Elsterberger und Besucher aus der Umgebung kamen noch einmal in geselligen Runden zusammen. Manche waren von Freitagabend an allen drei Festtagen dabei. Zum Finale kam noch einmal Stimmung auf. Rund 250 Teilnehmer - so viele wie noch nie - starteten am Sonntagmorgen beim 4. Elsterberger Stadtlauf. Neben dem Bambini-Lauf standen drei Strecken zur Auswahl. Wer es sich zutraute, nahm die große Schleife über zehn Kilometer in Angriff. Unter die Läufer mischte sich auch Elsterbergs Rathaus-Chef Sandro Bauroth (FDP). Nachdem die letzten Pokale zur Siegerehrung vergeben wurden, stand das Kochduell der Vereine auf dem Programm. Diesmal traten die Oldtimerfreunde Elsterberg gegen ein Team vom Schützenverein Kleingera an. Die Hobby-Köche hatten die Aufgabe, ein Drei-Gänge Menü zu zaubern. Die Punkte vergab eine fünfköpfige Jury aus dem Publikum. Am Ende der Küchenschlacht jubelten die Schützen. Mitorganisator Sven Thumstädter freute sich darüber, dass viele Gäste das Geschehen am Herd live verfolgten. "Das Duell kommt immer besser an. Es waren mehr Besucher als letztes Jahr." Man darf gespannt sein, wer zum nächsten Brunnenfest den Kochlöffel schwingt. An Kandidaten wird es nicht fehlen. In und um Elsterberg gibt es fast 40 Vereine.

Die Brunnen-Fete begann am Freitagabend mit einem Heimspiel der Elsterberger Formation Memory. Die Organisatoren sprachen von einem guten Auftakt, der Appetit auf mehr machte. Bevor am Samstagabend die Band MRB Live loslegte, machten die Neugernsdorfer Schalmeien ordentlich Alarm vor dem Rathaus. Zur Stimmung trugen auch die Teenies vom Elsterberger Faschingsclub bei. Viel Spaß hatte das Publikum zudem mit einem Double von DJ Ötzi alias Anton. Der gut aufgelegte Doppelgänger ging sofort zum Frontalangriff über und enterte die Biertische. Mit weißer Strickmütze auf dem Haupt animierte er die Gäste zum Mitsingen. Kurze Zeit später hatte der Party-Löwe aus Österreich alles im Griff. Vor der Bühne flogen die Hände nach oben.

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