Bauhaus-Uni forscht zur Entwicklung des Vogtlandes

Die Hochschule in Weimar will wissen, was für Menschen in der Region besonders lebenswert und wertvoll ist. Auf dem Plan stehen Themen wie Wirtschaft, Klimaschutz und Mobilität.

Weimar/Plauen.

Ein Projekt der Bauhaus-Universität Weimar forscht zur Entwicklung des Vogtlands. Im Fokus stehen laut Mitteilung der Hochschule am Dienstag Themen wie Mobilität, Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Wirtschaft in den Regionen. Es geht darum herauszufinden, was die Menschen in der Region für besonders lebenswert und wertvoll betrachten und worin sie die Chancen einer besonderen regionalen Identifizierung und zukünftigen Entwicklung sehen. In die Untersuchung eingebunden sind die Bewohner im Grenzgebiet von Bayern, Sachsen, Thüringen und Böhmen.

Das Projekt «Vogtlandpioniere: Zukunftsindex Heimat und Baukultur 2025» soll den Angaben zufolge einen Beitrag zur Erforschung der Stadt-Land-Beziehungen, der Rolle von Rückkehrern und der Entwicklung neuer Wertschöpfungsketten in Transformationsregionen leisten. «Wir möchten die Traditionsbestände, Transformationen und Zielvorstellungen unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure in einem «Zukunftsindex» zusammenführen», erläuterte Hans-Rudolf Meier, der die Professur für Denkmalpflege und Baugeschichte an der Fakultät Architektur und Urbanistik innehalt und Sprecher des Projektes ist. 

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bis 2022 mit rund 235.000 Euro gefördert. (dpa)


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