Bauhof mit Notfallplan bei Corona

Bei Personalausfall werden nur Hauptstraßen geräumt

Plauen.

Der Plauener Winterdienst ist für den Fall der Fälle vorbereitet. Sollte das Team des städtischen Bauhofes in der bevorstehenden Wintersaison durch Corona-Infektionen dezimiert oder in Quarantäne sein, greift ein Notfallplan, informierte Uwe Hänel, Teamleiter im städtischen Bauhof, in dieser Woche. Bei dem Papier handle es sich um jenen Plan, der im Jahr 2011 im schneereichen Winter erstellt wurde. Sollten Bauhofmitarbeiter ausfallen, erfolge bei Minimalbesetzung nur noch die Räumung der Hauptstraßen. Alles andere müsse hinten angestellt werden. "Wenn dieser Fall eintritt, müssen wir operativ entscheiden", fasst Hänel zusammen. Die Vorbereitungen auf den Winterdienst sind indes in Plauen abgeschlossen. Die Schneezäune wurden aufgestellt, die Lager sind voll mit Salz und Split, die Streubehälter gefüllt, die Räumfahrzeuge einsatzbereit. In den zurückliegenden Monaten wurden etwa 400 Tonnen Salz geliefert. Damit sind etwa 2500 Tonnen unterm Hallendach bevorratet. Dazu wurden noch 40 Tonnen Salz in das Silo für die Soleanlage eingefüllt. Außerdem liegen 500 Tonnen Split im Lager. Auch beim Hauptauftragnehmer für den Winterdienst in Plauen, der Abfallentsorgung Plauen, und bei den weiteren Kooperationspartnern - Hausmeisterdienst Trommer, AHP Plauen, ISP Plauen und Gemeinhardt Großfriesen - seien Mitarbeiter und Technik bereit. "Die Zusammenarbeit klappt gut, zumal es dieselben Partner wie im Vorjahr sind", schätzt Enrico Schmidt vom Städtischen Bauhof ein. Neu hinzu kommt lediglich die Firma PPT. Sie übernimmt den Fußwegwinterdienst. (bju)

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