Bauhof-Sanierung geht in zweite Runde

Nach Sozialtrakt folgt in Weischlitz ab Anfang September das Werkstattgebäude

Weischlitz.

Anfang September kann der zweite Bauabschnitt der Sanierung des Weischlitzer Bauhofes beginnen. Darüber haben am Montagabend die Gemeinderäte abgestimmt. Zunächst werden die Baumeister- und Fliesenlegerarbeiten durchgeführt, und es sind die Trockenbauer und Elektriker am Zug. Ab Anfang Oktober, so der Plan, sollen die Tischlerarbeiten beginnen. Schließlich soll auch noch ein moderner Heizkessel inklusive Warmluftverteilung über ein zentrales Deckengebläse eingebaut werden. Geheizt werde mit Holz, "weil dieser Rohstoff bei uns immer da ist", so Hauptamtsleiterin Antje Härtl.

Für den Sanierungsabschnitt fallen Kosten von rund 50.000 Euro an. Mit der Firma E.D.S. befindet sich nur eine Weischlitzer Firma unter den Ausführenden, was unter den Gemeinderäten zu kritischen Nachfragen führte. "Wir sind im Wettbewerb", begründete Härtl, weshalb die Gemeinde auf das wirtschaftlich günstige Angebote angewiesen sei. Sie verwies zudem darauf, dass die Leistungen öffentlich ausgeschrieben worden sind.


Wie Bürgermeister Steffen Raab (Freie Wähler Weischlitz - FFW) ergänzte, habe man jahrelang auf ein Förderangebot gehofft. Nun habe sich mit "Brücken in die Zukunft" eine Chance für die Modernisierung des Bauhofs ergeben. Allerdings greife das Programm nur bei Sanierung, nicht bei Neubau, erklärte Raab. "Der Bauhof ist ja auch kein Märchenschloss", sagte er. Während des ersten Bauabschnitts war ein Sozialtrakt in Containerbauweise errichtet worden. "Jetzt gibt es endlich normale Zustände", sagte Hauptamtsleiterin Härtl mit Blick auf die frühere Sanitärsituation. (sasch)

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