Brummi-Bergung auf der Bundesstraße

Kurz vor Plauen kam ein Lkw von der Fahrbahn der B 173 ab und blieb auf der Seite liegen. Der Fahrer hatte Glück im Unglück.

Plauen.

Anhaltender Schneefall verwandelt die Straßen dieser Tage zu Rutschbahnen. Das wurde auch einem 42-jährigen Lkw-Fahrer zum Verhängnis. Er rutschte in der Nacht zu Donnerstag gegen 0.08 Uhr auf der B173 in den Seitengraben.

Von der Autobahnausfahrt Plauen-Ost stadteinwärts kommend, wollte der Brummi auf den Rastplatz an der Bundesstraße einbiegen. Dabei kam der Lkw bei winterlichen Straßenbedingungen von der Fahrbahn ab, kippte auf die Seite und blieb im Seitengraben direkt an der Straße liegen, teilte die Polizei mit.

Der Fahrer wollte eine Ladung mit Holz-Briketts ausliefern. Daraus wurde allerdings nichts. Die 32 geladenen Paletten Briketts wurden vor der Bergung durch die Firma Auto Klug aus Neuensalz gestern ausgeladen. "Wir sind mit zwölf Leuten da und räumen die Ladung in einen anderen Lkw", sagte Rico Thomas von der Bergungsfirma. Durch die schwierige Lage des Lasters war hier Handarbeit gefragt.

Für die Bergung des Sattelschleppers musste die Bundesstraße am Freitag von 13 bis 14.30 Uhr vorübergehend gesperrt werden. "Mit einem Bergekran haben wir den Lkw wieder auf die Straße gestellt", sagte Außendienst-Mitarbeiter Andreas Fischer. Der Lkw wurde anschließend abgeschleppt und auf das Gelände des Abschleppdienstes gebracht. An der Bergung waren insgesamt neun Personen beteiligt.

Bei dem Unfall hatte der Fahrer der Spedition D und S Logistik aus Coburg wohl einen Schutzengel. Er blieb unverletzt.

Dass der Lkw erst am Freitag geborgen wurde, lag daran, dass er keine Gefahr für den Straßenverkehr darstellte, erklärte Polizei-Pressesprecher Oliver Wurdak.

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