Bürger ärgern sich über Lärm und Gehwege

Stadtratsfraktion von SPD und Grüne sucht mit Plauenern das Gespräch

Plauen.

Aus der Ostvorstadt und Chrieschwitz sind am Dienstagnachmittag drei Bürger zum Gespräch mit Stadträten der SPD-Grüne-Fraktion in den Jugendklub Boxenstop am Friesenweg gekommen. Sie beschwerten sich über Lärm von Lastkraftwagen und von Fußball spielenden Kindern und Jugendlichen in Wohngebieten. Auch der häufig bemängelte Zustand der Fußwege sowie das Fußwegenetz kamen wieder zur Sprache.

Auf der Äußeren Reichenbacher Straße, bei den Elfgeschossern der Dr.-Karl-Gelbke-Straße in Chrieschwitz, fahren nachts Lastkraftwagen, die großen Lärm verursachen. Das berichtete Dieter Schneider, der dort wohnt. "Das sind oft Schrottautos", schilderte er. "Wäre da nachts nicht eine Sperrung möglich, so wie das in München gemacht wird", fragte er Benjamin Zabel und Christian Herrmann. Es handele sich ja immerhin um ein Wohngebiet.

Den schlechten Zustand vieler Straßen in der Ostvorstadt hat ein Einwohner des Stadtteils beschrieben, der extra wegen der Gesprächsrunde der Sozialdemokraten nach Chrieschwitz gekommen war. Er wollte anonym bleiben. Das Knallen des Fußballs an die Gitter um den Bolzplatz neben dem Sportgelände des Fußballklubs Wacker sei störend, berichtete er weiter. Das sei auch abends zu hören. "Auf dem Balkon sitzen kann man dann nicht", sagte er. Das Geschrei der Kinder störe ihn da weniger.

Ulrich Neef kritisierte das fehlende Stück Fußweg auf der stadtauswärts rechten Seite der Reusaer Straße in Höhe der Straßenbahnhaltestelle Suttenwiese. Der Oberbürgermeister habe von einem Lückenschluss an der Stelle gesprochen. Es sei jedoch noch nichts passiert. Der Plauener hat zudem eine Haltestelle an der Äußeren Reichenbacher Straße in Höhe Virchowstraße angeregt - für Festhallenbesucher. Der Gehsteig Anton-Kraus-Straße sei mangelhaft, zählte er ebenso auf.

Benjamin Zabel und Christian Herrmann sind zuvor bei ihrer Tour durch mehrere Stadtteile in Großfriesen erneut mit dem Thema Tempo 30 in der Ortsmitte konfrontiert worden. In Sorga ging es um unzumutbare Auflagen der Stadt für das jährliche Siedlerfest. Die Auflagen gefährden die Veranstaltung, hieß es. Benjamin Zabel und Christian Herrmann sowie eine Mitarbeiterin der SPD-Landtagsabgeordneten Julian Pfeil-Zabel haben alle Anliegen notiert und wollen sich darum kümmern.

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