Bürgerinitiativen und Freie Wähler nominieren

Wahlen 2019: Bei der Abstimmung am 26. Mai werden in Plauen einige langjährige Ortsteilvertreter nicht mehr auf dem Stimmzettel stehen. Sie machen Platz für neue Kandidaten.

Plauen.

Bei der bevorstehenden Kommunalwahl am 26. Mai sind bei den zu wählenden Plauener Ortsteilvertretungen die größten personellen Veränderungen in Oberlosa zu erwarten. Denn der vor zehn Jahren vom ersten Ortschaftsrat im Dorf gewählte Ortsvorsteher Ulrich Scheufler tritt nicht wieder an, und auch Heike Meier sowie Bärbel Spranger stehen nicht mehr auf der Liste der Bürgerinitiative (BI). Der ebenfalls seit 2009 in der Ortsteilvertretung mitwirkende Mathias Grünert bewirbt sich wieder. Das trifft auch auf Henryk Spitzner zu, der zwischenzeitlich aus persönlichen Gründen pausierte. Dazu kommen neue Kandidaten: Marko Dreier, Claudia Fernow, Maik Sladzinski, Corinna Heinzmann, Jan Spranger und Janes Trawinski sind am 12. März von der BI als neue Bewerber ins Rennen geschickt worden. Darüber hat Ulrich Scheufler informiert.

"Es ist eine Art Schlussstrich", begründete er sein Ausscheiden. Dieser Abschied falle ihm nach all den Jahren und den von Bürgerinitiative und Ortschaftsrat im Dorf erreichten Verbesserungen nicht leicht, räumte er ein. Aber man müsse das Heft des Handelns jetzt den jüngeren Oberlosaern in die Hand geben.

Christoph Ulrich

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Nach 20 Jahren ehrenamtlichem Einsatz für ihren Ort tritt auch Heike Lückert in Straßberg nicht mehr an. "Ich habe jetzt ein Enkelkind", berichtete sie. Aus diesem und aus anderen Gründen sei sie mittlerweile zeitlich eingeschränkt. Vor zwei Jahrzehnten habe sie in der ersten Sitzung, die noch von Siegmar Kelz als damaligem Ortschef geleitet worden ist, einen Antrag auf den Bau eines Eisenbahnhaltepunktes gestellt. Der wurde fünf Jahre später eingeweiht. "Wir haben das in nur einer Wahlperiode geschafft", blickt die Straßbergerin stolz zurück.

Heike Lückert ist für die Freien Wähler Straßberg angetreten. Auf dieser Liste wird am 26. Mai der seit 2014 tätige Ortschaftsrat Matthias Limmer stehen. Vor fünf Jahren stand der Inhaber einer Tischlerei noch bei der CDU auf dem Zettel. "Das war damals schon zu spät, um noch etwas zu ändern", berichtete er. Eigentlich hätte er zu diesem Zeitpunkt am liebsten bei den Freien Wählern mitgewirkt. Matthias Limmer ist 57 Jahre alt, hat zwei erwachsene Söhne und ist mittlerweile auch schon Großvater. Er will unter anderem dafür sorgen, dass in Straßberg der Spielplatz nahe der Hauptstraße schnell umgestaltet und verschönert wird.

Auch in Neundorf gibt es eine Bürgerinitiative. Der seit 2014 amtierende Ortsvorsteher Uwe Trillitzsch gehört ebenso dazu wie Philipp Adler und Andreas Oberst von der Freiwilligen Feuerwehr, Nicole Sämann, Torsten Gruber und Stefan Schädlich. Als neuer Name steht diesmal Daniel Schneider auf der Bewerberliste. 2014 holte die BI sechs Sitze. Damals war Matthias Oertel noch mit vertreten, der sich vor zwei Jahren aus persönlichen Gründen zurückzog.

In Großfriesen steht die Freie Wählergemeinschaft am Start, die vor fünf Jahren vier Sitze erreichte. Klaus Döhling, Marcel Klinger, Mario Klemet und Jens Kempin wollen es wieder wissen. Dazu kommt als neuer Starter der Sohn des langjährigen Ortschaftsrates Klaus Döhling, Ronny Döhling.

In Kauschwitz treten die seit fünf Jahren wirkenden Ortschaftsräte Susen Herda, Gabriele Wunderlich, Frank Seidel und Sven Körner sowie Ortsvorsteher Ingo Eckardt von der Wählergemeinschaft Kauschwitz-Zwoschwitz wieder an.

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