Bürgermeister gegen Stromautobahn

Rosenbacher Rathauschef will gegen Projekt der Firma 50 Hertz kämpfen

Rosenbach.

Der Rosenbacher Bürgermeister Michael Frisch (parteilos) will verhindern, dass eine Starkstromtrasse auf dem Gebiet der Gemeinde verlegt wird. Dies hat er in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats angekündigt.

Hintergrund: Das Unternehmen 50 Hertz will unterirdische Starkstormleitungen errichten, um per Windenergie erzeugten Strom aus Norddeutschland nach Süddeutschland zu leiten. Für eine dieser Stromautobahnen, den sogenannten Südostlink, gibt es derzeit drei mögliche Trassenverläufe, von denen zwei durch das Gemeindegebiet von Rosenbach verlaufen würden.

"Ich werde Grundstückseigentümer anschreiben, die betroffen wären", kündigt Frisch an. "Wenn von diesen die meisten erklären, dass sie ihren Boden nicht zur Verfügung stellen, würde ich dies an 50Hertz weiterleiten." Seine Hoffnung: Wenn das Unternehmen in Rosenbach Schwierigkeiten erwartet, entscheidet es sich vielleicht für jene andere Trasse, die um Rosenbach herumführt. Das Projekt ist in Rosenbach seit längerem umstritten. Die Befürchtung: Mit dem Bau der Stromautobahn seien unkalkulierbare Risiken verbunden. (nie)

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