Buntspecht bei der Fütterung beobachtet

Unter den Spechten ist der amselgroße Buntspecht der häufigste in Deutschland. Sein schwarz-weiß-rotes Gefieder macht ihn zu einer auffälligen Erscheinung. In höheren Lagen beginnt ab Mitte Mai die Eiablage. Ihre Nisthöhlen bauen die Spechte 20 bis 50 Zentimeter tief in Stämme oder starke Äste. Ein Brutpaar hat in den vergangenen Wochen auch im Garten von André Burian im Elsterberger Ortsteil Görschnitz für reges Vogeltreiben gesorgt. Burian gelang es, mit der Kamera einen Specht bei der Fütterung seines Nachwuchses festzuhalten. Ein Männchen, das man an seinem roten Nackenfleck erkennt, brachte einem jungen Buntspechtweibchen das Futter. Laut Naturschutzbund ist der Bestand an Buntspechten hierzulande stabil. In Wäldern und Gärten ist der Vogel häufig zu sehen. (bju)

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