Coschütz feiert Einheit zum 30. Mal

Im Elsterberger Ortsteil wird der 3. Oktober nicht nur im Jubiläumsjahr gefeiert. Diesmal erwarten die Coschützer noch zusätzliche Gäste.

Coschütz.

An diesem Samstag begeht der Elsterberger Ortsteil Coschütz zum 30. Mal mit einer Feier den Tag der Einheit. "Wir wollten in diesem Jahr, wie das zur ersten Feier auch war, im Kulturhaus feiern und diese mit der Festveranstaltung zum 525. Dorfjubiläum verbinden", berichtet Ortsvorsteher Andreas Oberlein (SPD). Die Coronapandemie verlagere die Feier nun ins Freie. Die Präsentation des ersten Coschützer Geschichtsbuches werde verschoben. Die freiwillige Feuerwehr, der Coschützer Kultur- und Heimatverein und der Sportverein sind aber mit im Boot, sodass auch die 30. Feier entsprechend den Hygienebedingungen stattfinden kann. "Durch die Förderung der Kulturstiftung des Freistaates kann ich eine kleine und schöne Feier ankündigen", meinte der Ortsvorsteher. Dabei stünden die Kinder an erster Stelle, so der Präsident des SV Coschütz und Ortschaftsrat Ronny Röder. Solange der Vorrat reicht, könne jedes teilnehmende Kind eine kleine Fackel bekommen und hinter den Fanfarenfreunden aus Zeulenroda- Triebes mitlaufen. Die Coschützer Feuerwehrleute um den stellvertretenden Wehrleiter Thomas Zschögner sorgen zusammen mit ihrem Feuerwehrauto für die Sicherheit. Ziel des Fackelzuges durch den Ort ist die überdachte zukünftige Begegnungsstätte im Stadion.

Los geht es 19.15 Uhr am Kindergarten. Zu Ehren eines verstorbenen, aber für Coschütz verdienstvollen Bürgers, erfolgt eine Straßenwidmung. Erwartet werden dessen Nachfahren, die die feierliche Enthüllung des neuen Straßennamens vornehmen sollen. Alles dazu ist vorbereitet, verspricht Ortschaftsrat Lutz Kätzel. Danach startet der Umzug. Kurzweilig geht es im Anschluss bei Stockbrotgrillen, Schwedenfeuern, vielen Bildern aus alten Zeiten und einer musikalischen Umrahmung ab 20.15 Uhr mit Marcos Musik bei frisch Gegrilltem des Sportvereins zu.

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