Coschützer liebäugeln mit einem Gewerbegebiet

Seine Ziele für die nächsten fünf Jahre hat der neugewählte Ortschaftsrat von Coschütz abgesteckt. Sie sind ziemlich konkret.

Coschütz.

Mit einem neuen Glöckchen hat Andreas Oberlein (SPD) am Donnerstag im Kulturhaus Coschütz die neue Legislaturperiode des Ortschaftsrates eingeläutet. Während der konstituierenden Sitzung wurde er erneut zum Ortsvorsteher gewählt. Es ist bereits seine sechste Amtsperiode.

Ebenso einstimmig wählten die Räte Ronny Röder zum Stellvertreter. Der Präsident des ortsansässigen Sportvereins setzt sich ähnlich wie Oberlein schon viele Jahren für die Belange der Coschützer ein. Zum ersten Mal vertritt Franz Wohlfarth die Interessen Einwohner. Der junge Mann ist Mitglied der Ortsfeuerwehr, und mit Gabriele Hentschel engagiert sich eine Vertreterin des Kultur- und Heimatvereins für den Ort. Komplettiert wird das Gremium durch Lutz Kätzel.

Unter Anwesenheit von Elsterbergs Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP) steckte Oberlein die Ziele für die nächsten fünf Jahre ab. Auf der Wunschliste steht die Schaffung von neuem Bauland: "Es gibt viele Interessenten aber keine Grundstücke zum Verkauf". Pläne für ein Baugebiet sollen nun Ende Oktober während einer Bürgerversammlung öffentlich vorgestellt werden.

Im Fokus steht weiterhin der Verkauf der leerstehenden alten Grundschule sowie ein neues Freizeit- Areal für Kinder und Jugendliche. Der genaue Standort für dieses Vorhaben ist noch nicht konkret festgelegt. Großes Thema bleibt die komplette Erneuerung Ortsdurchfahrt. Aktuell wird der Abschnitt zwischen Kulturhaus und Kreuzungsbereich Reimersgrüner Straße fertiggestellt. Die Coschützer drängen auf möglichst schnelle Realisierung weiterer Bauabschnitte - nicht zuletzt deshalb, weil es bereits Probleme im Übergang vom neuen zum alten Kanalsystem gab. Dort sind die wasserführenden Rohre im Durchschnitt deutlich kleiner.

Auf Oberleins Liste steht zudem die Entwicklung eines Gewerbegebietes. Die gute Lage in der Nähe des Autobahnzubringers und die Tatsache, dass im Umfeld keine vergleichbaren Flächen zur Verfügung stünden, ließen solche Überlegungen zu, sagte Oberlein. Diesbezüglich sieht auch Elsterbergs Rathauschef durchaus Chancen: "Der Blick geht auf Coschütz", sagte Bauroth.

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