Der Geheimtipp eines Wander-Experten

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Die "Freie Presse" ruft ihre Leser in diesem Frühjahr dazu auf, den schönsten Blick des Vogtlandes zu küren. Heute: Die Magdalenenbank bei Jocketa.

Pöhl.

Etwas versteckt an den Hängen des Triebtals steht die sogenannte Magdalenenbank. Der Name dieses Aussichtspunktes zwischen Alt-Jocketa und Jocketa, auf einem Felsen über der Schlucht, geht auf eine Sage zurück. Sie ist auch auf einer Informationstafel neben den dort befindlichen zwei Sitzgelegenheiten nachzulesen. Demnach fand eine Tagelöhnerin aus dem Rittergut Liebau an dieser Stelle des Triebtals einst den Tod, nachdem sie schwanger geworden und deshalb verstoßen worden war.

Hans Leipold, den ehemaligen langjährigen Vorsitzenden des Naturfreunde-Vereins in Plauen, zieht es immer wieder auf den Berg mit dieser wunderbaren Aussicht. "Wer Ruhe sucht, und trotzdem eine schöne Aussicht genießen möchte, der ist hier genau richtig", versichert der leidenschaftliche Wanderer. Die Aussicht erstrecke sich nicht nur auf die gegenüberliegenden Hänge des Tales, sondern auch auf die Staumauer der Talsperre Pöhl.

Die Magdalenenbank habe den Vorteil, dass sie noch nicht ganz so bekannt sei wie andere nahe Aussichtspunkte der Vogtländischen Schweiz - etwa die Loreley. "Ich war schon oft an der Magdalenenbank und habe noch nie einen anderen Wanderer getroffen", berichtet Hans Leipold. Die Sitzbänke seien etwa vor fünf Jahren neu gesetzt worden, erinnert er sich. Man erreicht die Magdalenenbank von verschiedenen Orten aus ganz bequem und auf kurzem Wege. Von der Straße Auf dem Berg in Jocketa, die von der Pöhler Straße abzweigt, verläuft ein Weg direkt auf die Bank zu. Man kann aber auch von der Bahnhofstraße nahe der Dorfaue dorthin gelangen und von der Straße Am Triebtal. In der Karte des Internetprojekts openstreetmap, die man im Geoportal des Vogtlandkreises anklicken kann, sind die Routen eingezeichnet und der Punkt mit der zum Sterben schönen Aussicht ebenfalls.

Und was ist Ihr Lieblingsblick? Senden Sie ein druckfähiges Foto Ihres Lieblingspanoramas (Mindestauflösung 320 dpi) mit Ihrer Begründung und einer Beschreibung des genauen Standortes per Post an Ihre Lokalredaktion oder per E-Mail an die nachfolgend genannte Adresse. Bitte Name und Anschrift sowie Telefonnummer nicht vergessen. Teilnehmer erklären sich mit Nennung Ihres Namens und Veröffentlichung ihres Fotos einverstanden. Einsendeschluss ist der 12. Juni.

 

E-Mail: panorama@freiepresse.de

 

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