Der "Historikus" meldet sich zurück

Sonderausgabe befasst sich mit einstiger Plauener Garnison der Roten Armee

Plauen.

Gerade erst hat der "Historikus Vogtland" sein regelmäßiges Erscheinen eingestellt, da meldet sich das regionale Geschichtsmagazin mit einer Sonderausgabe zurück - früher, als die nächste periodische Ausgabe erschienen wäre, wie Herausgeber Andreas Krone anmerkt.

Auf etwas mehr als 20 Seiten widmet sich die auf Januar 2020 datierte erste Sonderausgabe unter dem Titel "Das leere Wort Freunde" der einstigen Garnison der Roten Armee in Plauen, Erfahrungen, Erinnerungen und Hinterlassenschaften.

Peter Albrecht, Mitarbeiter der "Freien Presse" in Plauen, hat die Anregung zu dem Sonderheft gegeben, schreibt Krone in seinem Editorial. Und Albrecht hat Fotografien aus seinem Besitz beigesteuert. In das Heft flossen auch Aussagen aus der längst vergriffenen Broschüre "Die Freunde" ein. Die Arbeitsgemeinschaft Geschichte des Diesterweg-Gymnasiums hatte darin bereits 2013 Berichte von Zeitzeugen über die Zeit der Sowjetarmee in Plauen zusammengetragen. Schilderungen eines Militärdolmetschers der sowjetischen Garnison ergänzen diese Ausschnitte. Krone schätzt sie als "grundsätzlich glaubhaft" ein, "auch wenn seine Sicht nicht immer mit der Auffassung deutscher Beteiligter übereinstimmt".

Der "Historikus" war von Januar 2006 bis August dieses Jahres in 72 Ausgaben erschienen und hatte sich sehr großer Beliebtheit sowohl bei geschichtsinteressierten Plauenern als auch Vogtländern fernab der Heimat erfreut. Den Angaben des Herausgebers zufolge wurden fünfstellige Leserzahlen erreicht.

Die aktuelle Sonderausgabe ist zum Preis von vier Euro im Buch- und Zeitschriftenhandel erhältlich oder kann direkt beim Herausgeber bezogen werden. (us)

www.historikus-vogtland.de

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