Der Tunnel wird zum Wohnzimmer

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Die Mobile Jugendarbeit und das Projekt "Tunnel-Kultur" hatten in die Innenstadt eingeladen. Es wurden Ideen der Jugend für Plauen gesammelt.

"Wir wollen Plauen zu einem Begegnungsort für Jung und Alt machen", sagt Anja Merkel von der Mobilen Jugendarbeit. Zum wiederholten Male hatte sie nun gemeinsam mit ihrem Team und in Zusammenarbeit mit dem Projekt "Tunnel-Kultur" Kinder und Jugendliche in die Plauener Stadtmitte eingeladen. Unter dem Motto: "Am Tunnel zu Hause" wurden auf dem Postplatz Sessel, Tische und sogar eine Couch aufgebaut. Dort konnte gegessen, gemalt oder einfach nur mit Freunden gechillt werden. "Das Ziel ist es, die Jugend in den öffentlichen Raum zurückzuholen", erklärt Organisatorin Anja Merkel. Ein ambitioniertes Vorhaben. Besucher waren aufgerufen, mit Filzstiften ihre Ideen für das zukünftige Stadtbild aufzuschreiben oder zu malen. "Ein großer neuer Spielplatz in der Stadtmitte wäre schön", erhoffte sich eine junge Mutter. Die derzeitigen Spielplätze seien nicht schön und zu klein.

Aber auch für all jene, welche sich nicht getraut haben, ihre Wünsche mitzuteilen, war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Sie konnten bei sportlichen Aktivitäten wie Federball oder Cornhole, ein Wurfspiel aus Amerika, Spaß haben und neue Freundschaften knüpfen. Kerstin Kunze, ebenfalls Mitglied des Vereins Mobile Jugendarbeit, verteilte Griesbrei und für die Älteren wurde frischer arabischen Kaffee aufgebrüht. Ein starker Kaffee aus dem Orient in Espressogröße serviert.

"Wir möchten, dass sich von unseren Veranstaltungen niemand ausgeschlossen fühlt", betonte Merkel. Und so war diesmal auch Maher Ahmad von der Initiative Tunnel-Kultur mit vor Ort, um herausfinden, wie öffentliche Plätze sein müssen, um Leute aus Plauen und aus aller Welt zusammenzubringen.

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