Dicke Luft an weniger Tagen

Grenzwerte für Feinstaub in Neujahrsnacht gehalten

Plauen.

Die Grenzwerte für Feinstaub sind an den Messstationen für die Luftqualität im Vogtland 2019 an weniger Tagen als im Jahr zuvor überschritten worden. Insgesamt sechs Mal wurde der Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft an den Stationen an der Südinsel in Plauen, in Klingenthal und Brockau gerissen. Das Jahr zuvor herrschte allein in Plauen an neun Tagen dicke Luft, vor zehn Jahren gar an 20. Das ist anhand der Jahresauswertung ersichtlich, die das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie veröffentlicht hat. In Plauen war demnach an vier Tagen die Feinstaubbelastung zu hoch. Seit Mai gab es aber keine Ausreißer nach oben mehr.

Traditionell registrieren die Messgeräte in der Silvesternacht die höchste Belastung. Doch anders als im Vorjahr blieben die Werte in der Nacht und am Neujahrsmorgen im Vogtland im Tagesmittelwert unter dem Grenzwert. Die höchste Belastung wurde in Klingenthal registriert. In der Spitze schlugen 200 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft zu Buche. Es ist der Stundenmittelwert, der gegen 2 Uhr nachts am Neujahrsmorgen gemessen wurde. Zum Vergleich: Im Jahr zuvor standen knapp 600 Mikrogramm in der Luft. In Plauen war zur selben Zeit die Spitze von knapp 50 Mikrogramm Feinstaub erreicht. (nij)

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