Dresden verteilt Sachsen-Karten - doch Teile des Vogtlands fehlen

"So geht sächsisch": Die Staatskanzlei hat ein Mosaik-Sonderheft mit einer Karte des Freistaats herausgegeben. Diese sorgt im Landkreis nun für Kopfschütteln.

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1919 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    7
    Lailaps
    26.01.2021

    Ein Artikel, den die Welt nicht braucht. Danke an Herrn Riedel und die gesamte Redaktion!

  • 6
    4
    Signal
    25.01.2021

    Traurig, traurig! ich dachte immer, sächsisch geht anders: nämlich klüger, intelligenter. Freiberg mit der ältesten montanwissenschaftlichen Uni: fehlt. Der "Musikwinkel" mit seinem weltbekannten Musikinstrumentenbau: fehlt. Und, und,und! Da wollen wir unsere Kinder zu allseitig gebildeten Persönlichkeiten erziehen, dann scheitert es an der Qualität der "Lehrmittel". Die Beamten in der Staatsregierung, die das autorisiert haben, sind fehl am Platze!

  • 3
    21
    quatschkopf
    25.01.2021

    LoL. Was für peinliche Kommentare. Sich über eine "falsch" dargestellte Karte so aufzuregen spricht nicht gerade für das Vogtland.
    Unterstelle nicht Boshaftigkeit wenn es sich auch mit Unwissenheit erklären lässt.

  • 11
    4
    andreas59
    25.01.2021

    Ich wohne in Plauen, habe ein V am Auto, das liegt nicht daran das ich es toll finde das Plauen zwangsweise im Vogtlandkreis aufging.... das Vogtland endet auch nicht an den jetzigen Grenzen des Vogtlandkreises... es ist einfach nur mal wieder typisch für vieles was aus DD kommt. Punkt.

  • 22
    9
    Freigeist14
    25.01.2021

    Ganz schön dreist ,wenn man bedenkt ,daß die Lausitz im Dreißigjährigen Krieg 1635 zum Kurfürstentum Sachsen kam und die Niederlausitz mit Görlitz erst wieder 1945 .Aber Herr Kretschmers Heimat konnte in der Karte nicht einfach angeschnitten werden .

  • 18
    8
    Wika1
    25.01.2021

    Vielleicht wurde ja Sachsens "kleines zänkische Bergvolk" Vogtland ausgegliedert und an Thüringen, Bayern und Tschechien verkauft?

  • 31
    10
    2drea5
    25.01.2021

    In der heutigen Zeit weiter an unvollkommen Printmedien festzuhalten finde ich schwach. Dieses Beispiel skizziert klar die Denkstruktur und eine oberflächliche Arbeitsweise. Schade um die Arbeit und die aufgewendeten Mittel, die an anderer Stelle immer wieder beklagt werden.

  • 49
    4
    chemnitzmischa
    25.01.2021

    Den Digedags wär das nie passiert!

    Die Ursache solcher Peinlichkeiten kann man Sonntag nachmitg auf der A72 besichtigen, wenn da ein nicht kleiner Teil der Staatsregierung und höheren Verwaltung nach Dresden fährt. Woher sollen diese Leute schon mal was von Montanregion oder Musikwinkel gehört haben? Sind doch nur touristisch-kulturelle highlghts unseres Freistaats von internationaler Tragweite, woher soll man die kennen? Von der Jagd in den Hinterwäldern kennt man halt nur Rehlein und Fichte.

    "So geht sächsisch" war schon immer Synonym für ein Ungleichgewicht der Landesteile. Bereits August dem Starken war wichtiger, wo sein Geld ausgegeben, denn wo es erwirtschaftet und vermehrt wurde.

    Ich hatte als Kind (50er Jahre) ein schönes Spiel "Eine Reise durch Sachsen". Da war alles drin, bunt, lehr- und kentnisreich. Beim Antiquitätenhändler besorgen und ordentlich und kundig modernisieren. Mit den richtigen Beratern, die Ahnung haben und ihre Heimat lieben!

  • 48
    3
    Hanneswbg
    25.01.2021

    Irgendwie bleibt der Raum Dresden auch weiterhin eine Art "Tal der Ahnungslosen", das ist hier unverkennbar. Dabei kann man doch heute mittels Sattelitenschüssel Fernsehprogramme über den MDR hinaus empfangen oder auch teilweise das neue Medium Internet nutzen um sich zu informieren. Allerdings muss man unseren MP zugestehen, das er mehr als alle seine Vorgänger den Mut besessen hat, das Tal der Ahnungslosen verlassen zu haben, er soll sogar schon in den "abgeschnittenen" Teilen des Vogtlandes zugegen gewesen sein, sogar auch schon in Bayern (Franken).

  • 49
    10
    HEIMAT2021
    25.01.2021

    Glaube das hat mit allgemein Wissen zu tun und IQ, peinlich wenn jemand so etwas in Druck gibt....
    Pisa lässt gruessen...

  • 14
    54
    thelittlegreen
    25.01.2021

    Hier wird ein Nebenschauplatz eröffnet, der es gar nicht verdient hat.
    Wir sollten die Abrafaxe die Abrafaxe sein lassen. Nicht alle Landkreise können mit dem was sie ausmacht aufgeführt werden. In Mittelsachsen sehe ich auch gerade nur Wiese und Bäume. Tut das dem eigentlichen Ansinnen einen Abbruch? Nein.

  • 79
    0
    Frau Eff
    25.01.2021

    ohmann, das ist schon ziemlich peinlich...
    ich bin auch kein freund von zu viel meckerei und ja, an sich eine wirklich tolle idee diese sonderausgabe und karte.
    aber wenn dann ein teil des bundeslandes einfach weggeschnitten wird, muss man sich schon fragen wie die beratungen bei der erstellung der karte abgelaufen sind ("das hier unten, was ist das? gehört das noch zu sachsen? es passt gar nicht mehr so richtig drauf... komm, da ist doch nüscht, machen wir weg") und dann wundern, wenn sich die leute ignoriert fühlen oder deren selbsbewusstsein schrumpft.
    zumal: steht nicht im vogtland die weltweit größte ziegelsteinbrücke, eine weltcupschanze, historische Kurorte, vater u sohn u.v.m.
    also ich meine da geht schon was, was die abrafaxe zumindest auf der karte noch erkunden hätten können...
    äußerst bedauerlich - leider!

  • 30
    6
    Tokeah
    25.01.2021

    Wie sächsisch geht, wissen wir ja nun seit Beginn der Kampagne zur Genüge: es hat immer und überall ein bisschen was gefehlt oder war zu wenig bzw. nicht immer hat es den eigentlichen Anforderungen Genügen getan.
    Sei es wie es sei: unser Sachsen ist und bleibt einzigartig. Schön, dass es so ist.

  • 14
    67
    Susi
    25.01.2021

    Meine Güte, immer alles zereden. Ist doch eine schöne Aktion so ein Heft.

  • 67
    13
    Dreiphasenkasper
    25.01.2021

    Seien wir froh das die Karte nicht kreisförmig und 15km um den Landtag abgeschnitten ist.
    Weiter darf man ja nicht denken. ;-)

  • 64
    4
    Klemmi
    25.01.2021

    Eine Spinnerei am Rande sei erlaubt: Hätte man im Zuge der deutschen Einheit den ehemaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt gemeinsam mit Franken, die ja bekanntlich mit bayrischer Ignoranz zu kämpfen haben, zu einen neuen Bundesland fusioniert, hätte man tatsächlich die ehemalige Innerdeutsche Grenze nicht nur in Berlin überwunden und in Dresden würde man ziemlich blöd aus der Wäsche schauen.
    Auch Wenn es „nur“ eine Karte für Kinder ist, sie spiegelt leider die Stimmung im Freistaat und im Südwesten ist Frust mehr als nachzuvollziehen.

  • 67
    8
    Tauchsieder
    25.01.2021

    Da gäbe es noch viele solcher Beispiele. Eines z.B. ist der tägliche MDR-"Sachsenspiegel". Völlig falsch betitelt, "Dresden-Lausitzer Staasfernsehen" würde sich hier eher als Bezeichnung anbieten. Westsachsen taucht doch eher sporadisch auf, wie z.B. bei schweren Verkehrsunfällen, so wie erst kürzlich auf der A72 geschehen. Auch wenn's mal um einen Landrat eng wird lässt man sich hier blicken. Wenn natürlich die Kaderschmiede der sächs. MP in der Lausitz liegt, kann man dies wiederum gut verstehen.
    Vielleicht frägt sich ja die sächs. Staatskanzlei, ob sich das Vogtland noch in Sachsen befindet, oder vielleicht doch in Bayern liegt.

  • 80
    5
    TFH
    25.01.2021

    "Da sollte doch die Staatsregierung mal darlegen, was sie sich unter Sachsen vorstellt."

    Na Dresden und eventuell noch Leipzig. Was soll denn die Frage?

  • 86
    6
    Dagospr
    25.01.2021

    die Karte zeigt nur das was die sächsische Regierung kennt und was für sie wichtig ist.