e.o.plauen: Stadt erhöht Preisgeld für Auszeichnung

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Vernissage und Übergabe des Preises künftig in einer Veranstaltung geplant

Plauen.

Die Stadt Plauen wird ihren Vertrag mit der e.o.plauenGesellschaft zur Verleihung und Finanzierung der e.o.plauen-Preise neu regeln. Ziel ist es, die Wertigkeit und das Renommee der Karikaturistenpreise zu erhöhen, die an den aus Plauen stammenden Erich Ohser, den Schöpfer der bekannten Vater- und Sohn-Geschichten, erinnern.

Das Preisgeld für den e.o.plauen-Preisträger soll von 5000 auf 6000 Euro steigen. Der e.o.plauen-Förderpreis wird künftig mit 4000 statt 2500 Euro dotiert sein. Die Erhöhung erfolgt laut Bürgermeister Steffen Zenner (CDU) aufgrund eines Ratschlags des Kulturraums Vogtland-Zwickau, der die Preisverleihungen seit Jahren finanziell unterstützt. Bisher sei ein Großteil des Budgets auf das Rahmenprogramm insbesondere der Verleihung des e.o.plauen-Preises verwendet worden, das aus einer Festveranstaltung im Vogtland-Theater und einer gesonderten Vernissage bestand: "Das steht in keinem Verhältnis zu den Fördergrundlagen der Sparte Bildende Kunst des Kulturraums", heißt es in der Begründung des Vertragsentwurfs. Künftig sollen Preisverleihung und Vernissage in einer Veranstaltung stattfinden. Mit den so eingesparten Mitteln sei es möglich, die Dotierungen für beide Preise zu erhöhen. Die Kosten der Stadt für die Preisverleihungen bleiben unverändert auf 25.600 Euro begrenzt.

Der Beschluss des neuen Vertrages soll durch die Stadträte am 2. März erfolgen. Der Kultur- und Sportausschuss billigte das Papier inzwischen einmütig mit einer Änderung. Demzufolge darf die Vergabe des Förderpreises künftig bis zu einem Alter erfolgen, das das 40. Lebensjahr des Preisträgers einschließt. Bisher lag die Altersgrenze beim 35. Lebensjahr. Im Vertragsentwurf war vorgesehen, die Altersgrenze beim Förderpreis ganz fallen zu lassen, um die Vergabe auch an Spätstarter in der Karikaturisten-Branche zu ermöglichen.

Die Verleihung der Preise erfolgt getrennt voneinander jeweils alle drei Jahre. Der Vertrag mit der e.o.plauen-Gesellschaft zur Stiftung und Vergabe der Preise durch die Stadt Plauen besteht seit 1994 und war zuletzt 2006 geändert worden.

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    Plauenerin
    16.02.2021

    Da fragt man sich wirklich nach dem Sinn.. Das Geld könnte man anderswo besser anlegen...
    Den Preis hat bis jetzt die wenigsten wirklich interessiert.
    Besser aufgehoben wäre es für geförderte kostenlose Kunstkurse für alle Altersgruppen. Zeichenzirkel etc Sportgruppen.
    Man muss ein Vermögen ausgeben um an einem kurs im Weisbach.Haus teilzunehmen so etwas, sollte nicht nur für Reiche ausgelegt sein.