Elektroautos in Wohngebieten: "Dann geht dort das Licht aus"

Mit vierstelligen Summen fördert die Bundesregierung den Kauf von Pkw, die mit Strom betrieben werden. Aber wo sollen die Fahrzeuge ans Netz gehen? Bei den Plauener Wohnungseigentümern zuckt man die Schultern - und erhebt Vorwürfe an den Gesetzgeber.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

2929 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 6
    2
    Zeitungss
    26.02.2021

    @2drea5: Ja, genau so hatte ich es gemeint und so kommen wir auf einen Nenner, was bei einer normalen Diskussion auch so sein sollte.

    @krgu: Wissen Sie wirklich noch was Ihnen gelegentlich aus der Feder gleitet ??? Sie stufen mich als Klimaleugner und Nachplapperer ein, wollen mich zur MPU ohne mögliche Erfolgsaussichten schicken, eine Fahrerlaubnis dürfte ich auch nicht haben, Hut ab vor so viel Einblick. Als Genosse schießen Sie recht oft am Ziel vorbei, denke ich nur an die Zuordnung verschiedener Parteien in die rechte äußere Ecke, wenn diese den Linken nicht gerade die Füße küssen wollen. Es ist anzunehmen, dass ein Großteil der Leser SIE recht gut einschätzen kann, was hier teilweise sichtbar ist. Mir ist es eigentlich gleich, welche Funktion Sie haben, verschonen Sie mit solchen Darbietungen die Mitbürger.

  • 2
    1
    2drea5
    26.02.2021

    @Zeitungss
    Sie haben völlig Recht, der Preis sollte benannt werden, nicht nur für die Kinetik, sondern auch für den Bedarf der bereits implementiert Standheizung und Wärmepumpe incl. App- Seuerung
    und Thermalmanagement des Fahrzeugakku mit einrechnet. Halt so'n modernes Zeug.
    Da habe ich mal nachgerechnet und festgestellt (mal PV Anlage nicht berücksichtigt) bei 27 Cent pro kW und einem Verbrauch von 20 kWh auf 100 km im Winter macht das Kosten von 54 € auf 1000km Fahrleistung. Im Sommer stellt sich das noch etwas günstiger dar, weil der Bedarf bei etwa 16 kWh pro 100 km liegt. Die Tankkaltlasskosten der Firma Otto und Diesel dürften Ihnen bekannt sein.

  • 5
    2
    Zeitungss
    26.02.2021

    @2drea5: Wenn ich mich mit etwas befasse, dann in der Regel richtig. Sie brauchen mir weder das System noch die Funktion zu erklären, dies ist mir voll und ganz bekannt. Ob dieses Management ein Problem darstellt oder nicht, es ging um die Kosten dafür, wozu von Ihnen nichts kommt. Wenn Sie die Energie für diese Vorgänge (Heizen / Kühlen) gratis bekommen, ist es erst recht kein Problem. Dazu gibt es in mehreren unabhängigen Gutachten sehr solide Berechnungen, welche nicht von Herstellern und Händlern erstellt wurden. Deshalb, ich muss meinen Tank nicht vorheizen um ihn schnell zu füllen, das war der Hintergrund für den Beitrag vom 25.02. .

  • 5
    4
    Zeitungss
    26.02.2021

    @kgru: Danke für das Angebot, allerdings möchte ich meine Zeit sinnvoll nutzen und nicht Ihre Vorstellungen über mich ergehen lassen. Antworten zu Fragen hatten Sie bisher keine, wer für was im Rathaus zuständig ist, müssen Sie mir nicht persönlich mitteilen, das beinhaltet fast jeder Ihrer Beiträge.
    Paradebeispiel ist wieder, wie Sie @Plauenerin abgefertigt haben, von der Klassifizierung der Fahrzeuge in "Verarschungsmodelle" und gute Modelle kommt nichts Brauchbares. Mit der Herstellung, Wartung und Betrieb, sind Sie natürlich der erste Ansprechpartner für die Nutzer. Wenn Sie das Lied des OB singen (müssen), der Steuerzahler spendete schließlich ein Fahrzeug der Extraklasse, bitte, aber leise. Ihre Zuordnung verschiedener Parteien als "Rechtsaußenpartei", fehlt Ihre Erklärung auch noch und im RH will es auch niemand tun.

  • 2
    4
    2drea5
    26.02.2021

    @Zeitungss
    Das Thermalmanagement (insoweit im Fahrzeug vorhanden) stellt kein Problem dar, weder Sommer noch Winter. Die Akkuvorwärmung schaltet der Tesla bereits völlig autonom nach der Auswahl des nächsten SuC, um die ideale Ladekurve mit der höchsten Ladeleistung zu ermöglichen. Dabei geht es um eine Ladeleistung von bis zu 175 kWh. Wenn man nun nicht nur Berichte zitiert, sondern selbst praktische Erfahrungen sammelt, wird man feststellen, @Plauenerin, die verbrachte Zeit am Schnelllader ist wesentlich kürzer. Hier reden wir von einer "Toilettenpause". Aber Schnelllader waren ja gar nicht das Thema im Artikel. Habe gerade mal zu Auto geschaut, das stand die ganze Nacht nur da und wurde nicht bewegt. Ich frag mich schon manchmal warum die Dinger Fahrzeug und nicht Stehzeug heißen. Wär doch klasse, immer dann zu laden, wenn es rumsteht und nicht den Umweg zur Tankstelle zu fahren.

  • 3
    7
    kgruenler
    26.02.2021

    @Plauenerin: „umweltfeindlich“ und „überteuert“ sind ja eher die Verbrennungsmotorenfahrzeuge. Vor allem sind die technisch überholt.

    E-Fahrzeuge sind weniger komplex aufgebaut, daher einfacher herzustellen, was viel Energie und Materialen spart und dadurch die Umwelt weniger belastet, ebenso sind die leichtern zu warten. Und da spreche ich von reinen E Fahrzeugen, nicht diese Hybrid-/Plugin-Verarschungsmodelle, auf die trifft Ihre Beschreibung zu.
    Um das Ladeproblem gehts ja hier im Artikel, solange niemand bereit ist, eine anständige Ladeinfrastruktur zu schaffen ändert sich auch nix.
    Und die Urlaubsfahrt kann man inzwischen dank Routenplaner/Navisystemen so planen, dass man mehrere kurze Stopps einlegt und nur kurz auflädt, dafür aber zügiger ans Ziel gelangt, etwas umdenken hilft hierbei.

  • 2
    3
    Plauenerin
    26.02.2021

    Ich würde allen vorschlagen, die denken e Autos sind was tolles, lieber auf die geplanten Wasserstoffautos zu warten die noch in der Erfindungsphase sind, diese sind wesentlich umweltfreundlicher.

    E Autos sind leider das Gegenteil, überteuert, Umwelt und kinderausbeutung und man muss wenn der "Tank" leer ist, erstmal stundenlang an der Aufladestation stehen.. Wenn man z. B. In den Urlaub möchte hat man da ein Problem vorallem wenn mehrere Leute dann laden wollen, da verbringt man dann erstmal einige Stunden und kann dann weiterfahren. Auch wenn man einen Termin hat oder im Winter ist das eher unpraktisch...
    Anstatt die umweltfeindlichen überteuerten e Autos zu bewerben, sollte man lieber autofreie Sonntage einführen einmal im Monat und autofreie Innenstädte, so etwas gibt es bereits in Italien in einer Stadt die luftverschmutzt war, hat sich seitdem sehr gut erholt und die Menschen gehen wieder gerne in die Innenstadt.

  • 3
    1
    Cleaner1955
    25.02.2021

    würde mich gerne in die Problematik E-Antrieb und Alternativen in einem persönlichen Gespräch einklinken!
    Ich bin für manches offen und Praktiker.

  • 4
    3
    Zeitungss
    25.02.2021

    @kgru: Sie wissen aber schon, dass hier veröffentlichte Beiträge gelegentlich auch von Zugangsberechtigen gelesen werden??? Ich bewerte Ihren letzten Beitrag nicht, es würde mit Sicherheit auch keine Freude aufkommen.
    Nur soviel, als "Oberlehrer" der Stadt Plauen, sollten Sie nicht nur die Bürger in allen Bereichen belehren, sondern endlich gestellte Fragen beantworten und diese nicht nur weiterdelegieren, was Sie besonders auszeichnet.

  • 5
    4
    Zeitungss
    25.02.2021

    @leinadx: Wenn Sie schon Sprüche aus verschieden Gutachtersendungen hier präsentieren, dann doch bitte alle, zumindest die wichtigsten Fakten.
    Wenn ich im Winter an die Tankstelle fahre, muss ich den Tank nicht vorher auf Betriebstemperatur aufheizen um ihn zu füllen. Kühlen muss ich ihn bei strammer Fahrt auch nicht. Wie wäre es also mit dem kompletten Gutachten und nicht nur der "schöne" Teil ??? Es gab dort aus Aussagen zu den Kosten für das Batteriemanagment, die sind Ihnen natürlich entgangen.
    Noch etwas zum Preis, wer 30 000+ investiert, will damit fahren und seine Zeit nicht an Ladestationen verbringen. Sie dürfen das natürlich, keine Frage.

  • 4
    11
    leinadx
    25.02.2021

    Die Diskussion zeigt das viele keine wirklich Ahnung von aktuellen E Autos haben. Das Preisargument ist natürlich vorhanden. Aber ganz ehrlich, wenn ich sehe wieviele Autos in Plauen rumfahren die dtl. mehr als 30k kosten, ist das für die meisten, anscheinend nicht der Anschaffungsgrund. Desweiteren sind E Autos viel effizienter als ein Verbennungsmotor, egal welchen Kraftstoff er verheizt. Gasautos waren eine Zwischenlösung. Man muss sich nur verdeutlichen, das man mit einem Verbrennungsmotor eine Heizung spazieren fährt, die zusätzlich noch Bewegungsenergie erzeugt. Beim E motor geht der Hauptwirkungsgrad in die Fortbewegung, die Abwärme ist viel geringer. Kinderarbeit wird oft erwähnt, ist aber bei vielen Herstellern längst passè. Und hat auch estmal mit einem E Auto nichts zu tun.... ich sag nur Primark Klamotten. Da wir als Gesellschaft aber an teurer Energie immer mehr sparen müssen, wirds sich das effizienteste mobile Modell einfach durchsetzen... LG

  • 6
    4
    Hinterfragt
    25.02.2021

    "...bei der Linken darf man seine eigenen Ansichten haben und vertreten, das ist da sogar erwünscht...."
    Herr Gruenler der Name Sahra Wagenknecht sagt Ihnen was???

  • 10
    2
    Plauenerin
    24.02.2021

    Da weichen Sie mit ihren "persönlichen" Ansichten aber schon erheblich der Linie der linken ab. Ich dachte immer Mensch und Persönlichkeit sind eins und man geht mit seinen Überzeugungen in eine Partei.

    13000 ist natürlich auch noch sehr günstig... /:/Und Miete macht dieses Auto auch nicht umweltfreundlicher oder billiger und frei von Kinderarbeit und Naturausbeutung. Die ist ihnen ja sowieso egal siehe Baumabholzung.

  • 11
    3
    Zeitungss
    24.02.2021

    Ja Herr Kgruenler, Sie haben oft sehr persönliche Ansichten.
    Welchen Flitzer gibt es schon unter 15 000 € und ist er für diesen Preis auch schon fahrfähig, also voll ausgerüstet ??? Gibt es etwa schon den ersten E-Moskwitsch oder -Wolga in Kreisen der Linken???
    Zur Erinnerung, es ging um die Energieversorgung der zukünftigen Fahrzeuge und die Voraussetzungen, welche bisher größtenteils nicht vorhanden ist. Wahlwerbung für die Linke war gerade einmal nicht abgefragt und auch nicht der dortige Umgang.

  • 3
    14
    kgruenler
    24.02.2021

    Elektrofahrzeuge kann man übrigens auch mieten ohne die gleich kaufen zu müssen. Außerdem gibt es inzwischen aufgrund der Zuschüsse beim Kauf Fahrzeuge unter 15.000€ und es gibt sogar Elektromotorräder.
    Abgesehen von nicht mehr vorhandenen Schadstoffausstoß sind diese Fahrzeuge auch deutlich leiser und reduzieren somit Maßgeblich Lärmemissionen.
    Im übrigen habe ich meine persönlichen Ansichten, die nicht immer mit Ansichten irgendwelcher Gruppierungen, Parteien etc. pp. übereinstimmen. Wenn Sie so eine Gleichschaltung bevorzugen, ist das Ihr Ding, bei der Linken darf man seine eigenen Ansichten haben und vertreten, das ist da sogar erwünscht. @Plauenerin

  • 5
    4
    Plauenerin
    24.02.2021

    Das der Herr Grünler sich für Elektroautos ausspricht, die in der Anschaffung ab
    30.000 Euro aufwärts kosten und nur reichen Leuten vorbehalten ist, wundert mich doch sehr.
    Wo doch seine Partei eher dafür steht gleiches Recht für alle, gleiche Verteilung und gegen Ausbeutung und Kinderarbeit und für soziale Gerechtigkeit. Da wurde die Partei irgendwie falsch ausgesucht.

  • 22
    5
    Cleaner1955
    23.02.2021

    Als gelernter Gasmonteur 1971-1974 in Glauchau EBO möchte ich mal eins klarstellen. E-Autos in bestimmten Segmenten völlig i.O., aber alltagstauglich (Kosten, Verschwendung von seltenen Erden, klimaneutral nach 60-120 Tausend Kilometern) halte ich für nicht zielfördernd. Wir fahren 10 VW Caddy CNG, Verbrennugsmotor -25-30 % weniger CO2 Ausstoß, mit Biomethan fast O Prozent.
    Die Technologie der Motoren ist da, nur andere "Einsprizung und Tanks notwendig"! Dazu braucht es weder seltene Erden, Akkus und sontigen Schei...!
    Mit vier großen Strohballen kann ein CNG Fahrzeug 1 Jahr lang betrieben werden und das ist Biomethan 0 Prozent CO2 - ist aber von Politikern nicht gewollt!
    Auf 100km 6 Kg CNG - 1,159/kg = 6,96 € in Plauen in Kalinigrad 0,22€/kg!!!
    Aber von unseren "Praktikern", wie Svenia Schulze und Annalena Baerbock nicht akzeptiert, oder gewollt!? Wir könnten damit soviel für eine Reduzierung von CO2 tun! Auch LNG LKW absoluter Hammer - nicht gewollt!
    Ich frage mich wirklich?

  • 12
    17
    Dickkopf100
    23.02.2021

    Wenn ich das lese, sträuben sich mir die Haare über so viel Unwissenheit. Allein der Vergleich mit den TESLA Superchargern ist lächerlich. Denn das sind sogenannte Schnelllader und die braucht keiner in einem Wohngebiet. Die funktionieren nämlich mit Gleichstrom und können mittlerweile mit bis 200kw/h in den Akku ballern. Dazu kommt, dass moderne E-Autos recht hohe Reichweiten haben und dadurch keiner jeden Abend an die Ladestation muss. Es sei denn, er verfährt jeden Tag mehrere Hundert Kilometer, doch müssen dies die Wenigsten. Städtische Ladepunkte sind keine Schnelllader und die E-Autos ziehen dann mit Wechselstrom 11kw/h, einige wenige neue schon 22kw/h. Also, erst informieren, dann schlau daherreden, Herr Thiele.
    Und zum guten Schluss: Die e-Mobilität ist die Zukunft, auch wenn es einige nicht wahr haben wollen. Immer mehr Autohersteller steigen aus der "Verbrennertechnik" aus. Zuletzt Ford ab 2030...

  • 13
    1
    chemnitzmischa
    23.02.2021

    bubo, Nennen Sie Alternativen zur Kerntechnologie, wenn der CO2-Aussatoß stark zurückgefahren werden soll. Wind, Sonne, Wasser und Bio decken nicht den Strombedarf Deutschlands. Nicht einmal im Gesamtvolumen, schon gar nicht grundlastdeckend und kontinuierlich und erst recht nicht ohne unabsehbare Schäden an der Umwelt. Keine Raketenwissenschaft: Könnte ich Ihnen mit Grundkurs Experimentalphysik und Elementarmathematik nachrechenen.

    Und ja, sichere Atomkraftwerke wären sogar in Chemnitz denkbar. Nicht mit gigantomanischen, riskanten Renomiermeilern der alten Atomwirtschaft und mittelalterlichem Wegwerf-Umgang mit Atom-"Müll!, der eigentlich ein wertvoller Rohstoff ist. Sondern mit eigensicheren Konzepten und Vermeidung von Atommüll durch Transmutation + Nutzung der Restenergie im "Müll" anstelle des krinellen Versenkens in Salzstöcken. Im Gegensatz zur "Speicherung von Energie im Netz" und "Kobolden" ist das nämlich wirklich schon durchgerechnet und in naher Zukunft verfügbar.

  • 19
    5
    leinadx
    23.02.2021

    einfach herrlich, anstatt sich als Vermieter mal mit dem Thema Lastmanagement auseinanderzusetzen und einfach einen 22kw Anschlusspunkt in mehrere Ladepunkte aufzuteilen (gibts alles fertig zu kaufen) und sich das auch vom Mieter als Mietbonus zurückzahlen zu lassen, geht erstmal alle nicht, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. im übrigen fragt keiner der etablierten Autohersteller im Vogtland nach, was hier die leute von zukunftsfähiger Technologie halten, sondern sie kündigen einfach an was sie in den nächsten Jahren tun werden. Audi, VW, Ford u.a. kündigten in den letzten Monaten schon ihre Elektrostrategie an. Also wenn man nicht ganz die Scheuklapen auf hat. sieht man wohin die Reise geht. LG
    ps. Autos in Tiefgaragen müssen über Nacht nicht schnell laden. Die stehen dort stundenlang nur rum. da genügen kleine normale Anschlussleistungen. schon jetzt kaufen viele leute Hybridfahrzeuge, die sie auch laden wolllen....

  • 10
    6
    Zeitungss
    23.02.2021

    @1964: Auch dieses leidige Problem ist lösbar, indem man jedes Neufahrzeug mit 2 Wäschestützen serienmäßig ausrüstet. Durch die doch recht große Anzahl an Laternengeragen in den Städten und deren Neubaugebiete, wäre es eine Lösung, bis sämtliche Stellplätze und Fahrzeuge mit induktiven Ladeeinrichtungen (also ohne Kabel) für die Zukunft ausgerüstet sind. Als Zwischenlösung sind eben eigene Einfälle gefragt, was den gelernten DDR-Bürger schon immer auszeichnete. Zur Zeit eben noch Augen auf, wegen der Kabel.

  • 13
    4
    Zeitungss
    23.02.2021

    @kgru: Ihr Übereifer in allen Ehren, FDP und CDU als Rechtsaußenparteien abzustempeln, halte ich doch für eine gewagte Feststellung. So etwas fällt auch schon einmal einem parteilosen Bürger auf, zu welchen auch ich gehöre. Erklären Sie weiterhin den Plauener Bürgern wie man sich in jeder Situation zu verhalten hat und behalten Sie die eigene Argumentation im Auge, es sollte kein Fehler sein. Falls sie antworten, bringen Sie mich bitte nicht gleich wieder mit der SS in Verbindung, wie es bei den letzten Beiträgen aus Ihrer Feder der Fall war.

  • 17
    9
    1964
    23.02.2021

    Wer garantiert mir dann den Parkplatz vor der Haustür. Wird bestimmt auch interessant wenn über Gehwege Kabel gezogen werden.

  • 17
    17
    BuboBubo
    23.02.2021

    @paral schrieb: "Atomstrom, ja bitte."

    AKW in Chemnitz, ja bitte? Atommüll, ja bitte?
    Nein Danke.

    Welche Konzepte Fachleute zur Entwicklung eines zellularen Versorgungssystems und zur Vermeidung von Blackouts entwickeln, konnte man sich vor kurzem in einer Doku anschauen:

    https://www.ardmediathek.de/mdr/video/mdr-wissen/mit-der-energiewende-in-den-blackout/mdr-fernsehen/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy83OWY4NDBkNC05MjJiLTQ2NDItODFjNC1lZmRiOGU4ZmJiM2Q/

    Da sind nicht nur ein paar moralisierende Spinner unterwegs.
    Lösungsansätze, Pilotprojekte vorerst, gewiss. Aber wenn alle immer nur rückwärts denken würden, hätten wir jetzt noch nicht mal Atomstrom.

  • 28
    34
    FromtheWastelands
    23.02.2021

    Hier ist ja mal wieder ganz gewaltig mit der Realität und scheinbar auch mit dem logischen Denken überfordert. Es würden sich garantiert nicht Wenige ein Elektrofahrzeug kaufen aber die Grundvoraussetzung ist eine Ladeinfrastruktur.
    Für jeden Vermieter ist die Bereitstellung von Ladepunkten ein wichtiger Punkt um ihre Wohnungen zukunftsfähig und attraktiv zu halten und ein nicht zu unterschätzendes Kriterium bei der Wohnungssuche, gerade wenn es, wie bei uns ein Überangebot an Wohnungen gibt.
    Ein Paradebeispiel für die falschen Leute in den falschen Positionen, da braucht es Menschen die weiter denken können als "Haben wir nicht, können wir nicht, brauchen wir nicht, wissen wir nicht, ist Neuland, soll wer anders machen".
    Eine engstirnige und fast schon peinliche Haltung für einen Geschäftsführer.
    Und was Hr. Thiele von Elektromobilität hält ist schnurz, entscheidend ist was seine potenziellen Mieter davon halten.

  • 43
    20
    Plauenerin
    23.02.2021

    Die "Klimaziele" werden bestimmt nicht durch Elektroautos für die die Natur geblündert und Menschen mit kinderarbeit ausgebeutet werden erreicht. Da muss man stundenlang erstm aufladen, bevor man weiterfahren kann. Kürzlich stand da ein Mann beim Bioladen, da kann man dann erstm paar Stunden warten bis es weiter geht. Wenn dann mehrere kommen geht etstm. Garnix mehr. Was für eine Errungenschaft es wird als umweltfreundlich verkauft, ist aber das Gegenteil. Man will hier nur überteuerte Autos verkaufen.

  • 22
    30
    kgruenler
    23.02.2021

    Die Fraktion der Linken hatte im Stadtrat Plauen bereits 2020 einen entsprechenden Antrag auf Ausbau der Ladeinfrastruktur eingebracht, welcher durch den damaligen Baubürgermeister Sarközy als überflüssig erachtet wurde um mit der Stimmenmehrheit der Rechtsaußenparteien AfD/FDP/CDU abgelehnt wurde.
    Der Antrag hätte zur Finanzierung die Förderprogramme von EU und Bund nutzen wollen. Vertane Chance, aber eben typisch Plauen.

  • 53
    22
    paral
    23.02.2021

    Das Kernproblem ist nicht die Ladeinfrastruktur, ebensowenig der angeblich schwächelnde Netzausbau. Das läßt sich leicht beheben. Das Kernproblem ist die Bereitstellung des Stroms, grundlast- und spitzenfähig. Doch da man effiziente Kraftwerke im Namen einer nebulösen "Energiewende" einfach abschaltet, weil einem deren Betriebsart politisch nicht paßt, ist ein Blackout nicht ausgeschlossen. Wahrscheinlich wird das in den nächsten Jahrzehnten öfters der Fall sein. Wenn nicht der Fall eintritt, daß endlich Fachleute das Sagen haben und die Politik auch ihren Ratschlägen folgt. Doch die Hoffnung ist nicht sehr groß. Die Deindustriealisierung hat mächtig Fahrt aufgenommen und als Flaggschiff fährt die "Energiewende" voran, mit Kapitänen auf der Brücke die technisch wenig verstehen, jedoch mehr von Moral, Träumen und der Überzeugung für das Gute im Menschen beseelt sind. Wie es gehen kann? Erstmal die Fehlentwicklungen korrigieren, dann weitersehen. ZB Atomstrom, ja bitte.

  • 34
    38
    2drea5
    23.02.2021

    Da fehlt klar der Bezug zur praktischen Anwendung! Wie anfangs im Artikel erwähnt, sollte die Möglichkeit bestehen "über Nacht" zu laden. Dazu würde eine Kapazität von weit unter 11 kWh genügen. Warum sollte ein Fahrzeug, welches über Nacht laden darf, weil es erst am nächsten Tag benötigt wird, in 30 Minuten aufgeladen sein? Für das schnelles Laden ist zweifelsohne die öffentliche Struktur gefordert (analog der Tankstellen). Damit müssen sich Vermieter jedoch nicht beschäftigen. Diese sollten sich Fragen, warum meine Mieter bei all den Vorzügen der Elektromobilität noch kein Fahrzeug nutzen. Da wo ein Angebot, da ist auch die Nachfrage. Das zumindest beweist der Anstieg bei den Verkaufszahlen im Bundesdurchschnitt, vieleicht nicht in allen Regionen gleich, je nach Aufgeschlossenheit gegenüber von Zukunftstechnologien.