Elsterberg baut kräftig Schulden ab

Stadt rechnet für 2021 mit großer Bauförderung

Elsterberg.

Für Dienstag um 16.30 Uhr hat die Stadtverwaltung Elsterberg die Finanzausschusssitzung zur Beratung des Haushaltes im Rathaus Zimmer 4 angekündigt. In der Stadtratssitzung gab Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP) bereits erste Informationen zum Planentwurf und zur finanziellen Situation der Stadt. Bis 2024 sollen elf Millionen Euro mit einer Million Eigenanteil ausgegeben werden. Das heißt, dass bei den geförderten Maßnahmen zu jedem Euro der Stadt das Zehnfache an Fördermitteln kommt. 2020 ist mit 3,6 Millionen Euro der größte Brocken angepeilt. Größte Projekte sind dabei die Fortsetzung der Sanierung der Burgruine Elsterberg sowie die Noßwitzbrücke. Bei einer durchschnittlichen Förderquote von 85 Prozent für die Summe der Projekte müssen 529.000 Euro Eigenanteil aufgebracht werden. In den vergangenen Jahren stiegen die liquiden Mittel der Stadt von 1,13 Millionen Euro auf 1,49 Millionen Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung fiel im gleichen Zeitraum von 189 Euro pro Einwohner auf 94 Euro. Dabei sank die Einwohnerzahl um 300, so der Bürgermeister. Er gab an, dass sich im Planentwurf noch einiges ändern wird. Beispielsweise wird der Bauablauf an der Burgruine gegenwärtig überarbeitet. Das soll sich jedoch nicht auf die Gesamtsumme auswirken. Stadtrat Andreas Oberlein (SPD) fragte nach, inwiefern die Wunschlisten aus den Ortsteilen eingearbeitet sind. Er hatte als Ortsvorsteher noch kurzfristig einen ergänzenden Antrag für Coschütz an die Verwaltung geschickt. "Über alles, was noch im Raum schwebt, diskutieren wir im Finanzausschuss", kündigte Bauroth an. (pstp)

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.