Elsterberg beschließt Haushalt

Keine Kürzung an Lohn für Stadtverwaltung

Elsterberg.

Der auf Verlangen der Kommunalaufsicht überarbeitete und sparsamere Haushaltsplan der Stadt Elsterberg fürs laufende Jahr hat die mehrheitliche Zustimmung der Bürgervertreter bekommen. Das lief nicht ohne erneuten Zwist ab.

Stein des Anstoßes, den einige Stadträte jüngst nahmen, waren die Personalkosten der Stadtverwaltung im Stellenplan. Der hatte schon einmal zu heftiger Debatte geführt: Eine zusätzliche halbe Stelle fürs Sekretariat im Rathaus war mit knapper Mehrheit vom Stadtrat abgelehnt worden. Nun kritisierte Sebastian Gläser (Alternative Heimatliste), dass der Stellenplan nicht vorberaten worden sei, den Bürgervertretern sehr kurzfristig zugegangen sei und dass höhere Gehälter für die Verwaltung nicht das richtige Zeichen nach außen seien, wenn die Stadt gerade erst die Ausgaben im Plan habe zusammenstreichen müssen. Er forderte, den alten Stellenplan ohne die Erhöhungen wieder einzusetzen.


Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP) erklärte, durch den krankheitsbedingten Ausfall der Hauptamtsleiterin Ute Trommer müssten die Mitarbeiter mehr Aufgaben als sonst bewältigen. Das müsse entsprechend entlohnt werden. Zudem könne sonst die Gewerkschaft Verdi nachhaken, wo die tariflichen Erhöhungen in Elsterberg denn blieben. Stadtrat Axel Markert (SPD) merkte an, dass man heutzutage Angestellte ordentlich entlohnen müsse, wenn man gescheite Leistungen von ihnen erwarte.

Den Antrag von Gläser lehnten die Bürgervertreter mit großer Mehrheit ab. Der Haushalt fürs laufende Jahr dagegen ging mit großer Mehrheit durch. (em)

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