Elsterberg: Probleme mit Gewässern

Hilfe nötig für Dorfteiche, Mühlgraben und Hang

Kopfzerbrechen bereitet den Elsterbergern zurzeit das eine oder andere Gewässer. So fehlt im Cunsdorfer Teich Wasser, wie im Hauptausschuss zu erfahren war. "Vielleicht treibt dort eine Bisamratte ihr Unheil", vermutet Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP). Dann könne man den Teich erst sanieren, wenn das Tier weg sei.

Auch mit dem Teich in Scholas gibt es Probleme: Er müsse mit Lehm abgedichtet werden, so Bauroth. Offensichtlich seien dort Wühlmäuse am Werk. In Kleingera sei der Teich beim Starkregen Ende Mai sehr schnell übergelaufen, schildert Ortsvorsteher Rico Schneider. Außerdem müffele das Gewässer. Mulm könne man mit einem Bagger herausholen, stellte Bauroth in Aussicht. Auch der Mühlgraben in Noßwitz stinkt. Er sei fast ausgetrocknet, so der Bürgermeister, der eine defekte Zuleitung vermutet. Dort will er sich mit dem Umweltamt und der Thüringer Fernwasserversorgung, der ein Teil des Mühlgrabens gehört, noch einmal zu einem Gespräch treffen.

Am Gelände an der Bahnhofstraße 25 wird der Hochwasserschutz verstärkt. Wie der Stadtchef informierte, installiert die Stadt an dieser "Schwachstelle" gemeinsam mit der Landestalsperrenverwaltung (LTV) ein Balken-System. Dann gebe es zwar kein Durchkommen mehr für Kleingärtner, so Bauroth. Aber der Schutz gehe vor. Der Hang am Elsterufer an der Rosa-Luxemburg-Straße macht ebenfalls Sorgen: Er gehe immer mehr zurück, erklärte der Bürgermeister. Er will bei der Landestalsperrenverwaltung anfragen, wie Hang und die Straße stabilisiert werden können. "Aus meiner Sicht ist die Rosa-Luxemburg-Straße fast das Wichtigste", sagte Stadtrat Wolfgang Haupt. (em)

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