Elsterberger Schule erhält Preis für den Heimatschutz

Kultusminister prämiert Schüler für ihre Forschung zur Schulgeschichte

Dresden/Elsterberg.

Der sächsische Kultusminister Christian Piwarz (CDU) hat Vertretern der Elsterberger Trias-Oberschule am Freitag einen Preis für ihre Heimatforschungen übergeben. Schüler der Klassen 5 bis 9 hatten im Ministerium ihre Arbeiten für den Sächsischen Landespreis für Heimatforschung eingereicht. Der Jury lagen insgesamt 104 Bewerbungen vor, darunter 24 Schülerarbeiten.

Die Vogtländer wurden ausgezeichnet für ihre Arbeit "Komm mal, schau mal, denk mal - Krisen, Umbrüche und Aufbrüche der Schule in Elsterberg". Zusammen mit ihrer Lehrerin Doritta Korte hatten sich die Mädchen und Jungen mit der Geschichte ihrer 100 Jahre alten Schule auseinandergesetzt. Sie recherchierten in Archiven und Bibliotheken und versuchten, die Zeit nachzuempfinden: die Suche nach dem passenden Grundstück, der Zweite Weltkrieg, die DDR, die Nachwendejahre. Die Schüler befragten für ihre Arbeit auch ehemalige Lehrer des Hauses, unter anderem zur DDR- und Wendegeschichte, zu Unterrichtsmethoden und zum Bildungswesen selbst. Mit diesen Facetten haben sie Geschichte lebendig gemacht, hieß es in der Laudatio. Sie haben dadurch Geschichte in den Wänden ihrer Schule, sagen die Schüler selbst über ihre Arbeit. Der Preis war mit 500 Euro dotiert. Bei dem Wettbewerb, den der Landesverein Sächsischer Heimatschutz unterstützt, waren drei Hauptpreise und drei Schülerpreise vergeben worden. Die Elsterberger erhielten einen der drei Schülerpreise. An der Preisübergabe im Stadtmuseum in Dresden nahmen Schüler und Lehrer teil. (manu )

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