Enka-Areal: Investor lässt Pläne prüfen

Naturschutzrechtliche Belange werden geklärt

Elsterberg.

Informationen zum potenziellen Investor, der sich im Elsterberger Technologie- und Industriepark auf dem ehemaligen Enka-Gelände ansiedeln möchte, bleiben rar. In der Stadtratssitzung am Mittwoch hakte Stadtrat Joachim Baierl (CDU) bei Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP) nach. Er bezeichnete die bisherige Informationspolitik des Rathauschefs zum Thema als "nicht berauschend". Der konterte: "Ohne etwas Konkretes bringt es nichts."

Einige Details über den Stand der Dinge, ließ sich das Stadtoberhaupt dennoch entlocken. Kürzlich habe es ein Treffen mit dem Interessenten gegeben. Gegenwärtig checke der, ob er das gesamte Gelände oder nur eine Teilfläche nutzen wolle. Laut Bauroth werde eine naturschutzrechtliche Prüfung vorbereitet: "Der Investor will Sicherheit für seine Pläne haben."


Wann eine offizielle Vorstellung des Projektes erfolgt, steht weiter in den Sternen. Laut Bauroth befinde man sich bezüglich der Ansiedlung in der letzten Phase der Überlegungen. "Wir wollen keine Schnellschüsse loslassen." Zur Ortschaftsratssitzung in Coschütz Anfang Mai dieses Jahres informierte Bauroth erstmals die Öffentlichkeit über einen möglichen Investor, der sich im revitalisierten Industriegebiet niederlassen möchte. Er habe gutes Gefühl, dass die Sache ins Rollen kommt, sagte Bauroth damals. Vor zwei Jahren hatte die Stadt schon einmal einen Interessenten für das zwei Hektar große Areal an der Angel gehabt. Der sprang allerdings wieder ab. (tv)

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