FDP sucht vierten Landtagskandidaten

Wahlen 2019: Die vogtländischen Liberalen haben bislang drei Direktkandidaten nominiert. Einer fehlt jedoch noch.

Plauen.

Sven Gerbeth aus Plauen, Christof Schwabe aus Oelsnitz und Jeremy Ziron aus Klingenthal wollen als Direktkandidaten für die Liberalen in den Landtag einziehen. Am Samstag holten sich die drei Vogtländer bei der Aufstellungsversammlung der FDP in Plauen die Zustimmung der Parteimitglieder.

Sven Gerbeth (55) geht im Wahlkreis 1 an den Start. Das Gebiet umfasst die Stadt Plauen. "Ich habe die liberale Flagge ja vor fünf Jahren schon hochgehalten", erinnerte der Lehrer und Plauener Stadtverbandsvorsitzende an seine Kandidatur im Jahr 2014. Damals hatte er 4,4 Prozent der Direktstimmen erhalten.

Auch diesmal schätzt Gerbeth seine Chancen als gering ein. "Es wird eine schwere Angelegenheit werden", sagte der Direktkandidat. Der Plauener steht auch auf Platz 20 der Landesliste der Liberalen. Das sei ein "Platz mit überschaubaren Aussichten". Die Vogtländer hätten eben nicht den leichtesten Stand bei der Landespartei. Dass er sowohl Listen- als auch Direktkandidat sei, begründete Gerbeth mit den Worten: "Wer A sagt, muss auch B sagen."

Mehr Einsatz für die ländlichen Regionen fordert indes Christof Schwabe: "Sachsen besteht aus mehr als Leipzig, Chemnitz und Dresden." Er geht im Wahlkreis 2 ins Rennen. Das entspricht dem Gebiet von Pausa-Mühltroff über Weischlitz bis Oelsnitz, Schöneck und Bad Brambach. Der 36-Jährige ist Veranstaltungskaufmann und arbeitet im Vogtländischen Freilichtmuseum Landwüst. In seiner Partei ist er Beisitzer im Kreisvorstand.

Das trifft auch auf Jeremy Ziron zu. Der 19-jährige Klingenthaler hat eine Medienagentur gegründet. Der Jungunternehmer will sich im Landtag vor allem der Wirtschaftspolitik widmen. "Die Wirtschaft ist der Rohstoff Nummer 1, den wir hier in Sachsen haben", sagte er. Sein Wahlkreis 3 erstreckt sich von Treuen über Falkenstein und Auerbach bis Klingenthal.

Für den Wahlkreis 4, von Elsterberg über Reichenbach, Netzschkau und Mylau bis Rodewisch, will die Partei noch einen Bewerber nachnominieren. Das hat Kreisvorsitzender André Ludwig angekündigt.

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