Ferienpark an der Pöhl: Neuer Vertrag beschlossen

Zweckverband stimmt Pöhler Entwurf zu - Erschließung 2019 geplant

Pöhl.

Die Urlaubsanlage "Seepark Helmsgrüner Bucht" auf der Schlosshalbinsel an der Talsperre Pöhl ist ihrer Entstehung wieder einen Schritt näher gerückt. Der Talsperren-Zweckverband als Vorhabensträger des Ferienparks hat jetzt einem geänderten Durchführungsvertrag mit der Gemeinde Pöhl, die die Planungshoheit hat, zugestimmt. Eine frühere Version des Vertrags, die der Verband bereits im April abgenickt hatte, war von der Gemeinde verworfen worden. Deshalb fügte sie mehrere Punkte hinzu. Bürgermeisterin Daniela Hommel-Kreißl (FDP) forderte außerdem einen Finanzierungsplan vom Verband.

Der Durchführungsvertrag ist deshalb so wichtig, weil ohne ihn nichts geht, wie die Pöhler Bauamtsleiterin Silke Unger erklärt hatte: weder Fördergeld noch das dringend für die Erschließung des Geländes benötigte Baurecht. Dort befand sich früher die sogenannte Herberge der Jugend, deren Bungalows inzwischen abgerissen sind.

Im Investitionsplan für nächstes Jahr plant der Zweckverband für die Ferienanlage mit Platz für 80 Gäste, Tennisplatz und Pool insgesamt 782.000 Euro ein. Der Verband hofft auf eine 85-prozentige Förderung aus einem Landes-Programm. Nächstes Jahr soll das Areal erschlossen werden, in Folgejahren sollen die Ferienhäuser folgen. Sie seien finanziell gesichert, so die Geschäftsführerin des Zweckverbandes, Mariechen Bang. Sie erklärte zudem, das ebenfalls beim jüngsten Treffen der Verbandsmitglieder beschlossene Investitionsprogramm bis 2022 sei als Teil des Wirtschaftsplans gedacht. "Diese Verpflichtungsermächtigung ist bindend", sagte sie. Das heißt, dass der Verband die Investitionen für den "Seepark Helmsgrüner Bucht" in den Haushaltsplan 2019 aufnimmt. Der muss aber noch beschlossen werden.

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