Fröhliche Weihnacht überall

Rittergüter, Schlösser, Herrenhäuser: Die Region zeigt mit ihren Weihnachtsmärkten, welche netten Kulissen sie hat. Ein Bummel durch Weischlitz, Kauschwitz und Mühltroff.

Kauschwitz/Weischlitz/Mühltroff.

In Kauschwitz haben die Besucher am Samstag Ritterguts-Atmosphäre genossen. Ihre Stände für den Adventsmarkt hatten Einheimische und Händler aus der Umgebung im Gewölbe des ehemaligen Stallgebäudes aufgebaut. Umgeben von Lichterketten, wurde es den Besuchern warm ums Herz.

Die vielen kreativen Ideen kamen bestens an. In all dem Trubel lauschten die Knirpse in der Märchenecke den vorgelesenen Geschichten. Nebenan ratterte bei Kaffee und weihnachtlichem Gebäck die Gartenbahn durch die Miniatur-Landschaft. Beliebt waren auch Führungen in den 250 Jahre alten Dachstuhl, der in diesem Jahr auf Vordermann gebracht wurde. Wer länger nicht vor Ort war, kam aus dem Staunen nicht heraus. Denn in den vergangenen Monaten ging es im historischen Gebäude-Ensemble mit Hilfe von Fördergeldern und Sponsoren voran. Sanierter Fußboden im Gewölbe, neue Toiletten. Die vorweihnachtliche Stimmung strahlte bis nach draußen. Vor den Toren des Steinhauses machten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Dampf am Grill. Während in der Kapelle der Kirchenchor sang, verteilte der Weihnachtsmann kleine Überraschungen an die Kinder.

In Weischlitz hatte der Turn- und Sportverein TSV als Hauptorganisator in Zusammenarbeit mit weiteren acht Vereinen und 28 Händlern gestern ein familiäre Marktatmosphäre geschaffen, die etliche Besucher anzog. Am Nachmittag gab es kaum noch ein Durchkommen. Die Stände waren ebenso belagert wie die beiden Bürgerhäuser und ein großer Raum im Erdgeschoss des Rathauses. Darin boten Hobbykünstler ihre Waren feil - vom Gestrickten bis zur Keramik und vieles mehr an brauchbaren und schönen Dingen. Kinder durften auf dem Markt Esel streicheln und auf Ponys reiten. Erstmals beim Weischlitzer Budenzauber rund ums Alte Gut dabei war Matthias Jordan aus Rodersdorf. Er ist bekannt für seine vielseitig gestalteten Schwibbogen.

In Mühltroff bot sich ein ähnlich stimmungsvolles Bild. Im festlichen Gewand präsentierte sich gestern das Mühltroffer Schloss den Besuchern. "Advent im Schloss" heißt der Weihnachtsmarkt, der das alte Gemäuer, das 1349 erstmalig im Lehnsbuch Friedrichs des Strengen erwähnt wurde, regelmäßig mit Leben erfüllt. Auf allen Etagen gab es etwas zu entdecken. Im ersten Lichthof bot die Klasse 8a der Oberschule Pausa frisch gebackene Quarkbällchen, Marmelade und Schokoäpfel an. "Wir sammeln für unsere Fahrt nach England nächstes Jahr", sagte Klassenlehrerin Lysanne Weigelt. Mütter und Schüler halfen beim Verkauf. Ganz oben in der Kospoth-Ausstellung hatten die Volleyballer aus Mühltroff ihren Stand. "Den "warmen Aufschlag" haben wir selbst kreiert", sagte Torsten Zimmermann, der mit Dirk Albert und Anne Krahmer den Stand betreute.

Die Heimatstuben hatten die Mitglieder des Mühltroffer Heimat- und Wandervereins weihnachtlich geschmückt. Ihr Tür öffneten auch die Modelleisenbahner. Die Kaffeestube und die Schwarze Küche boten Leckeres. Im Kospoth-Saal warteten Musik- und Theateraufführungen (tv, sasch, sim)

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