Funkmast ist vom Tisch

Theuma: Telekom will vorhandene Infrastruktur nutzen

Theuma.

Erleichtert haben Theumaer Gemeinderäte in ihrer Sitzung am Montag auf die jüngste Entwicklung beim Ausbau des Mobilfunks in Theuma reagiert. Einen neuen Mast werde es definitiv nicht geben, sagte Bürgermeister Ulrich Sörgel (SPD) und zitierte ein Schreiben von der Deutschen Telekom. Demnach entschied sich der Konzern, einen vorhandenen Antennenträger nahe dem Ortsteil Juchhöh mit zu nutzen.

Zur Sitzung im November stellte sich die Angelegenheit noch ganz anders dar. Ursprünglich hatte es die Telekom auf einen Standort am Sportplatz abgesehen. Dagegen regte sich Widerstand - sowohl in Teilen des Gemeinderates als auch in der Bürgerschaft. Manche hätten sich mit dem Gedanken anfreunden können, um dem Fortschritt nicht im Weg zu stehen. Viele befürchteten jedoch gesundheitliche Auswirkungen, und einige verwiesen auf Glasfaserkabel als Zukunftstechnologie. Angesichts dieser Frontenbildung war der Gemeinderat in eine Zwickmühle geraten.

Es sei auf jeden Fall besser, den Gemeindefrieden zu erhalten, bekräftigte Bürgermeister Ulrich Sörgel seine Meinung am Montag und begrüßte den Telekom-Sinneswandel. Uwe Riedel (Initiative für Theuma) ist überzeugt: "Die Entscheidung hat uns harte Diskussionen erspart." (dien)

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