Gespräche zum Rufbus angekündigt

Verkehrsunternehmen will zu Neundorf verhandeln

Neundorf.

Die Neundorfer dürfen auf nachträgliche Verbesserungen bei der Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr hoffen. Darüber hat am Dienstag Bürgermeister Levente Sárközy informiert. Demnach hat die Plauener Straßenbahngesellschaft angekündigt, die Neuordnung des ÖPNV-Angebotes in Neundorf mit dem Zweckverband ÖPNV Vogtland neu zu verhandeln. Anlass seien die Nutzerzahlen des Anruf-Sammel-Taxis in Neundorf, die seit Jahren rückläufig sind. Zudem sei die Absicherung der Fahrten durch die Taxigenossenschaft Plauen zunehmend schwierig. Bei der Aufstellung des neuen Busnetzes 2019+ durch den Zweckverband ÖPNV Vogtland war das Rufbusangebot in Neundorf so gestaltet worden, dass das Anruf-Sammel-Taxi-Angebot der Plauener Straßenbahn und der Rufbus nicht in Konkurrenz zueinander treten. Deshalb dürfen nach der Festlegung des Zweckverbandes die Haltestellen in Neundorf nur zum Aussteigen genutzt werden. Sonst könnte man sich anstelle des Anruf-Sammel-Taxis einfach den Rufbus per Telefon bestellen. Die Kosten würden sich dabei von der Plauener Straßenbahn GmbH auf den Zweckverband verlagern. Diese Regelung war in Neundorf auf großes Unverständnis gestoßen. Nach einem Bericht in der "Freien Presse" hatte Stadträtin Kerstin Knabe (FDP) das Thema in der November-Sitzung des Plauener Stadtrates angesprochen. Sie fragte bei den Verantwortlichen im Rathaus nach, warum es bei den neu eingesetzten Rufbussen Ein- und Aussteige-Stellen gibt. Am Dienstag hat die Stadtverwaltung nun mit einer entsprechenden Pressemitteilung auf die Anfrage reagiert. Zuvor hatte sich bereits der Neundorfer Ortschaftsrat der Thematik angenommen. Gespräche seinerseits mit dem Verkehrsverbund Vogtland hatten aber keine Lösung gebracht. (bju)

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