Gewerbepark: 2019 soll Käufer her

Zwickauer Firma will früheres Enka-Areal in Elsterberg kostenlos weiter vermarkten

Elsterberg.

Bis ein erster großer Investor sich ein Stück vom geplanten Elsterberger Technologie- und Industriepark (TIP) schnappt, will die Firma Schütz-Beratung aus Zwickau dranbleiben. Und zwar kostenfrei bis Ende kommenden Jahres, nachdem der ursprüngliche Vertrag Ende September ausläuft. Diese Verlängerung hat der Stadtrat Elsterberg nun gern angenommen.

Vorgeschlagen hatte sie Christian Schütz. Beim Treffen der Bürgervertreter zählte er auf, was das Unternehmen seit Februar eingerührt hat: Das Areal sei auf allen großen Immobilienbörsen online, über 260 Betriebe seien per Brief-Aktion angesprochen worden, und die beiden größten Partner von Schütz-Beratung seien mit ins Boot geholt worden: BNP Paribas Real Estate und Colliers International, beide am Standort Leipzig.

Bisher habe es zu 95 Prozent Anfragen von Photovoltaik-Anbietern gegeben, die dort gern Anlagen aufstellen würden, so Schütz weiter. Dass sie am TIP dranbleiben wollen, liege unter anderem daran, dass sie auf Anzeigen in Fachmagazinen setzen, zum Beispiel für die Chemiebranche. Sie sollen im Oktober und November geschaltet werden, wenn große Industrie-Konzerne das nächste Jahr planen, erklärte Schütz. Auch weitere Briefaktionen sollen folgen. "Hauptziel ist es, 2019 einen Ankerkäufer zu haben", sagte er.

Stadtrat Wolfgang Krumm (Alternative Heimatliste) bedankte sich dafür, dass die Firma sich weiter kostenfrei um das ehemalige Enka-Gelände kümmert: "Das ist nicht gang und gäbe." (em)

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