Größtes Gewerbegebiet als Geheimsache

Das Landratsamt plant zwischen Limbach und Herlasgrün ein riesiges Industrie- und Gewerbegebiet. Anwohner sind alarmiert. Doch der Umgang mit ihren Ängsten und Rechten ernüchtert.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    Zeitungss
    25.11.2020

    @Windhose: Der Herr Beck hat auch allgemein etwas gegen Fragen, es sei an Schneidenbach erinnert.

  • 14
    1
    Windhose
    24.11.2020

    "Mysterium Haushalt: Der Vogtlandkreis geht mit Mut zur (Finanz-)Lücke voran. Mancher Kostenanstieg wirkt überraschend." FP 23.11.20
    Mit 91,5 ha Flächenkauf wird geklotzt und nicht gekleckert. Das Thema Kaffeemaschine für den Landrat ist out. Spaß beiseite: Der Umgang mit dem "mündigen" Bürger sollte im Landratsamt generell mal hinterfragt werden.
    Lars Beck erklärt dem fragenden Bürger: "Im Vorfeld von Planungsabsichten gibt es keine gesetzliche Pflicht, die Einwohner der betreffenden Gemeinden nach ihrer Meinung zu befragen." Verboten ist es in unserem Rechtsstaat aber auch nicht, Herr Geschäftsbereichsleiter.

  • 17
    3
    Kerstin1258
    24.11.2020

    Der Artikel beleuchtet doch nicht nur die Frage, Gewerbegebiet ja oder nein.
    Hier geht es doch auch darum, wie Wähler vertreten werden. Und da stehen schon einige Fragezeigen im Raum.
    Natürlich bringt eine frühzeitige Einbeziehung aller Beteiligten deren Für und Wider mit sich.
    Die Verfahrensweise des Landrates rechtlich zu hinterfragen ist jedoch mehr als legitim. In der Vergangenheit gibt es schließlich genug Beispiele, in denen sich die Rechtsauffassung des Landrates als nicht haltbar erwies.

  • 17
    12
    Zeitungss
    24.11.2020

    @Freigeist: Die Brachen sind mir bestens bekannt, allerdings sind die Standorte den heutigen Anforderungen auch nicht mehr gewachsen. Eine riesige Brache ist das ehemalige BW Reichenbach, Straßen- und Bahnanschluss vorhanden, viel Patz, allerdings sanierungsbedürftig und an den Kosten scheitert es bekanntlich. Wäre das nicht der Fall, würde die benachbarte Gartengemeinschaft lautstark dagegen vorgehen, wie es heute nun einmal üblich ist. Genau das war der Hintergrund meiner Zeilen, weil es in Deutschland inzwischen der Regelfall ist. Man möchte alles haben, nur nicht vor der eigenen Haustür, mit dieser Einschätzung liege ich sicherlich nicht schlecht. Im Vogtland denkt man über den Ausbau einer Bahnstrecke etwas lauter nach und schon steht das Obervogtland Kopf. Es gibt aber noch Gegenden mit aufgeschlossenerer Bevölkerung und diese haben auch einen wirtschaftlichen Vorsprung. Nachdenken ist durchaus erlaubt.

  • 17
    6
    Freigeist14
    24.11.2020

    Zeitungss@ Schauen Sie sich die Industrie-Brachen in Plauen , Netschkau oder Reichenbach an und beantworten Sie die Frage , ob eine immense Flächenversiegelung unweit des Naherholungsgebietes Talsperre Pöhl notwendig ist . Nichts mit Annehmlichkeiten und fehlendem Platzangebot .

  • 13
    11
    Zeitungss
    24.11.2020

    In Deutschland noch irgendein Projekt durchzuziehen wird immer aussichtsloser und es betrifft alle Bereiche. Profitieren können lediglich Gerichte und Anwälte, der Rest geht im wahrsten Sinne des Wortes LEER aus. Unsere Vorfahren waren etwas weitsichtiger, sonst würden wir noch heute in der Höhle wohnen. Wo heute ein Stein versetzt werden soll, gibt es Krach und zwar nicht wenig. Arbeit und Annehmlichkeiten möchte jeder haben, bitte aber nicht vor der Haustür, was inzwischen Grundsatz ist.
    Wie in Plauen regiert wird, dürfte auch der letzte Vogtländer mitbekommen haben wenn er einigermaßen mit der Zeit geht. Hier Beispiele zu nennen, würde den Rahmen und das Platzangebot sprengen.

  • 8
    13
    Tauchsieder
    24.11.2020

    Das sind unsere Volksvertreter, oder sollte man lieber sagen Industrievertreter?
    Auf der einen Seite vom Volk gewählt drängt sich einem förmlich der alte Spruch auf: "Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber".
    Ich vermutete erst, dass der Radweg Keil`s "Abschiedsgeschenk" aus dem LRA gewesen ist. Wenn dies hier so kommt, dann stellt dieses Projekt alles in den Schatten. Vielleicht sollte man sich mal mit den Oberlosaern unterhalten. Die klagen ja auch gegen das geplante Gewerbegebiet dort, zumindest um die damit verbundenen Auswirkungen.