Gymnasium jetzt staatlich anerkannt

Montessori-Verein feiert wichtiges Etappenziel

Plauen.

Mit einer Veranstaltung in der Chrieschwitzer Versöhnungskirche ist die staatliche Anerkennung des Beruflichen Gymnasiums der Montessori-Schulen der Stadt gefeiert worden. Die Einrichtung mit derzeit 27 Schülern kann damit im April ihre Abiturprüfungen erstmals selbst vornehmen. Bisher erfolgte das am Beruflichen Schulzentrum Anne Frank.

"Wir haben jetzt mehr Verantwortung, das ist uns bewusst", versicherte Schulleiter Christian Gößl und lobte die vom Erfolg gekrönten Anstrengungen seit Gründung des Gymnasiums mit dem Profil Gesundheit und Soziales vor vier Jahren. Für die Montessori-Schüler in Plauen bestehe damit jetzt die Möglichkeit, von der Grund- über die Oberschule bis zum Gymnasium den ganzen Bildungsweg zu gehen. Auch Pfarrer Hartmut Stief sagte: "Das ist eine große Leistung, dass wir das geschafft haben." Er gehört dem Vorstand des Montessori-Trägervereins an.

Plauens Schulbürgermeister Steffen Zenner (CDU) überbrachte Glückwünsche und zeigte sich erfreut über die Anerkennung: "Damit haben wir jetzt drei Gymnasien in der Stadt." Man werde den freien Schulträger weiterhin unterstützen. Nach Ansicht Zenners stelle die Schule keine Konkurrenz, sondern eine Alternative zu den beiden kommunalen Gymnasien dar. Zudem brachte er ins Spiel, dass der Verein ja künftig auch eine Kindertagesstätte oder Kinderkrippe betreiben könne. Die Stadt brauche solche Einrichtungen und dazu auch eine Vielfalt unter den Trägern.

Für die Sanierung und Ausstattung der Schule wurde in der Feierstunde eine Spende in Höhe von 11.767,50 Euro übergeben. Der Betrag ist bei Spendenläufen zusammengekommen. Es sei Wunsch des Vereins, die Schülerzahlen weiter zu erhöhen, sagte Thilo Blei vom Vorstand. Auf mindestens 72 Schüler will man künftig kommen. (pa)

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