Heimatverein Reuth unter neuer Leitung

Drei Amtszeiten sind für Gerald Kaiser genug. Der neu gewählte Vorstand will an seine erfolgreiche Arbeit anknüpfen.

Reuth.

Seit der Vereins-Gründung 2006 leiteten dieselben sechs ehrenamtlichen Vorstände den Heimatverein Reuth. Mit 62 Mitgliedern und etwa einem Dutzend Veranstaltungen pro Jahr hat der jüngste Reuther Verein das Dorfleben enorm bereichert. Der bisherige Vorsitzende Gerald Kaiser wollte für eine vierte Amtszeit nicht mehr antreten und wurde unter langem stehenden Applaus von der Mitgliederversammlung verabschiedet. Neuer Vorsitzender ist Stefan Teichert.

Das Jahr 2018 war aufgrund der 600-Jahr-Feier von Reuth auch der bisherige Höhepunkt in der Vereinsgeschichte: Für mehrere Events in der Jubiläums-Festwoche war der Heimatverein verantwortlich und seine Mitglieder haben viel zum Erfolg der Feierlichkeiten beigetragen. Das Festkomitee, zu dem auch die Freiwillige Feuerwehr, der Ortschaftsrat, die Kirchgemeinde und der Sportverein gehörten, gab bekannt, dass durch die Jubiläums-Woche etwa 8650 Euro eingenommen wurden. Einvernehmlich wurde beschlossen, diese Summe erst nach Abschluss der geplanten Sanierung der Mehrzweckhalle für deren Ausgestaltung zu verwenden. So soll die ehemalige Turnhalle besser in das Vereinsleben und zum Nutzen aller einbezogen werden.

Die bereits zur Tradition gewordenen Veranstaltungen des Heimatvereins stehen für 2019 wieder auf dem Programm: Mitgliederversammlung, Stammtische, Vortrag, Ausflug, Herbstfest, Kirmestanz und das Tannenbaum-Aufstellen. Unter diesen Angeboten des Heimatvereins ist das Erntedank- und Herbstfest am letzten Sonntag im September mit durchschnittlich rund 3000 Besuchern das angesagteste Fest.

Der neu gewählte Vorstand will die bisherige erfolgreiche Arbeit weiterführen und hat Martina Kaiser um Unterstützung gebeten, die bisher viel im Dorfleben bewegt hat. Gerald Kaiser will sich unter anderem mehr Zeit für den Stelzenfestspiel-Verein nehmen, für den Gesang und die Familie. Im Übrigen stehen er und alle Vorstands-Mitglieder noch voll im Berufsleben, und er ist dankbar, nach zwölf Jahren etwas kürzer treten zu können.

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