Hochwasserschutz für Straßberg kommt nur langsam voran

Der Plauener Ortsteil war im Mai besonders schlimm betroffen. Eine Gefahrenstelle wird schon 2019 ausgemerzt. Doch damit ist es noch lange nicht getan.

2Kommentare
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    Tauchsieder
    03.09.2018

    Übrigens wäre noch ganz interessant zu erfahren wer am tiefsten Punkt dieser Ortschaft Straßberg, neben der Mühle, eine Baugenehmigung erteilt hat. Dieses Gebiet ist tiefviolett auf der Hochwasserrisikokarte des Freistaats ausgewiesen bedeutet, dass hier mit größter anzunehmender Sicherheit das Gebiet beim nächsten Hochwasser überflutet wird.
    Der dort ein Haus gebaut hat wird bei jedem ordentlichen Hochwasser absaufen. Für mich ist dies völlig verständnislos, vielleicht wusste er es auch nicht besser. Da lässt Dresden-Röderau grüßen.
    Die die es aber wissen mussten haben dieses Treiben durch gewunken und genehmigt. Hoffentlich fällt ihnen das nicht nochmal schwer auf die Füße.

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    Tauchsieder
    02.09.2018

    Wenn es nicht für manche Straßberger so dramatisch wäre könnte man über diesen Ortsvorsteher und die LTV nur herzhaft lachen.
    Vor ein paar Jahren trug der Naturschutzverband "Grüne Liga" bei einer Gemeindeversammlung, zudem auch die Presse zugegen war, die Bitte an Blechschmidt und die LTV heran, die Wehranlage zurück zu bauen. Zum einen wären die Forderungen der WRRL eingehalten und zum zweiten eine Hochwassergefahrenquelle beseitigt. Der Eine hatte Großes mit der Wehranlage vor, es sollte wieder eine Wasserkraftanlage errichtet werden obwohl es an diesem Standort schon seit vielen Jahren kein Wasserrecht mehr gibt. Potentielle Interessenten aus Thüringen wurden bei der Versammlung auch schon herangekarrt. Die LTV wiederum erkannte eine Gefahr in diesen Forderungen und sah ihre Pfründe die Elster abwärts schwimmen. Sie ließ kurzerhand diese Wehranlage zu einem technischen Denkmal erheben.
    Übrigens sollte eins nicht unerwähnt bleiben, die Besitzerin der Mühle, also die bei jedem Hochwasser Betroffene, war auch für den Erhalt dieser Wehranlage und der Errichtung einer WKA. Da fällt einem nur noch eins ein - Oh Herr lass Hirn vom Himmel regnen.
    Heute, fast 10 Jahre und zwei Hochwasser später, kommt man zu Kreuze gekrochen. Wie lange wollen sich die Straßberger dies noch gefallen lassen?



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